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Blütentherme Werder zu haben – Bieter gesucht

Mehrere Millionen Eigenmittel erforderlich Blütentherme Werder zu haben – Bieter gesucht

Die Stadt Werder sucht Interessenten für ihre unvollendete Therme in den Havelauen. Ob Verkauf oder Verpachtung wird die Stadtverordnetenversammlung noch entscheiden. Doch das Bad soll auf jeden Fall nach Vertragsabschluss mit Käufer oder Pächter innerhalb von 24 Monaten eröffnen.

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Für ihre Therme sucht die Stadt Werder nun einen Käufer oder Pächter.

Quelle: Köster

Werder. Auch wenn noch immer offen ist, ob die Stadt ihre unvollendete Blütentherme verkaufen oder verpachten wird, sicher ist, sie sucht Interessenten. Und diese sollen möglichst in 24 Monaten die Therme am Großen Zernsee vollenden und eröffnen. Für weitere Investitionen im Umfeld der Therme zeigt sich die Stadt offen. Eine Variante könnte auch der Masterplan (Foto) der Hamburger GBG Entwicklungsgesellschaft sein. Sie hatte ihr Projekt mit Bad, Thermenhotel, Seesauna und Wohnpark dem Badausschuss auf vorausgegangenen Sitzungen vorgestellt. Für die Hamburger Planer ist das Umfeld mit umfassender Bebauung mindestens so wichtig wie die Fertigstellung des Bades. „Für die Stadt hat die Vollendung der Blütentherme Vorrang“, hat Bürgermeisterin Manuela Saß (CDU) in den Sitzungen seit April immer wieder bekräftigt.

Ermäßigte Preise „mindestens für den Sportbereich“

Bevor in der nächsten Woche die Stadtverordnetenversammlung den Wortlaut der Interessenbekundung beschließt, musste der Badausschuss am Mittwoch an den Textpassagen feilen. Auf Antrag der CDU sind bei einem Verkauf als Bedingung sieben Millionen Euro Eigenmittel des Bieters entweder als Kaufpreis oder als Baukosten festgeschrieben. Darüber hinaus soll die Blütentherme laut vorliegender Planung einschließlich der Außenanlagen innerhalb von 24 Monaten fertiggestellt sein. Beim festzuhaltenden Rechtsanspruch der Stadt auf Schul- und Vereinssport in der Blütentherme waren sich alle Fraktionen einig.

Bei Sozialtarifen gingen die Meinungen auseinander, doch auf ermäßigte Preise „mindestens für den Sportbereich“, wie Stadtoberhaupt Saß vorschlug, konnte man sich dann doch einigen. Bei der Frist für die Interessenbekundung kamen die Mitglieder des Badausschusses unter Leitung von Anja Spiegel (SPD) überein, auf keinen Fall auf acht Wochen in der gegenwärtigen Urlaubszeit zu beschränken. Für die SPD-Fraktion stellte Spiegel klar, dass sie keinem städtischen Betriebskostenzuschuss ohne entsprechende Gegenleistung des künftigen Eigentümers oder Betreibers zustimmen wird.

Planer halten weitere 15 Millionen Euro für notwendig

Die Verfahrensweise mit der Energiezentrale am Blütenbad lässt die Stadt vorerst offen. Sie hat seit dem Baustart im Herbst 2011 allein in den unvollendeten Bau der Therme auf städtischem Grundstück mehr als 18 Millionen Euro investiert. Weitere 15 Millionen Euro halten die Hamburger Planer für die Fertigstellung und den Ausbau mit See-Sauna und Splash-Anlage für Familien notwendig. Sie haben der Investition in den Havelauen eine Zukunft vorhergesagt, wenn mindestens 300 000 Besucher im Jahr und viele Berliner kommen. Das Soll hat die FKK-Therme in Ludwigsfelde ohne Wohnpark, Seesauna und Thermenhotel mit 600 000 Besucher im Jahr schon jetzt deutlich übererfüllt. Auch die Therme in Bad Wilsnack, relativ weit weg von Berlin, funktioniert im Brandenburger Land mit der größten Dichte an Thermalbädern.

Von Regine Greiner

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