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Borkheide: 30 Aktive zu Neujahr ins kühle Nass

Zum zwölften Mal im Waldbad Borkheide: 30 Aktive zu Neujahr ins kühle Nass

Es ist eine schöne Tradition: Seit 2005 veranstaltet der Naturbadverein Borkheide einen wahren Kaltstart ins neue Jahr. Dieses Mal wagten sich etwa 30 Aktive ins kühle Nass. 200 gut gelaunte Schaulustige waren am Beckenrand dabei.

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Grund zum Jubeln: Zum zwölften Mal ging’s zu Neujahr im Waldbad Borkheide ins kühle Nass.

Quelle: Dirk Fröhlich

Borkheide. Eis und Schnee lassen in diesem Winter weiter auf sich warten. Immerhin war das Waldbad am Freitagnachmittag leicht in Nebel getaucht. So ist der traditionelle Auftakt in die diesjährige Badesaison wieder zu einem besonderen Ereignis geworden. Das Spektakel erlebte seine nunmehr zwölfte Auflage.

Mehr als 30 Aktive – neben einigen wagemutigen Neulingen waren es vor allem etablierte Enthusiasten– zog es in das wahrhaft erfrischende Nass. Jeweils zur Hälfte wohl Männer und Frauen, die älteste immerhin über 70 Jahre alt. Zu den Debütanten zählte dagegen Fabian Krieger. Für ihn war es eine Heimkehr. Vor etwa 20 Jahren war er aus Waldgemeinde weggezogen. „Aber ich schiele immer noch herüber, was hier passiert und speziell das Naturbad kann sich eben sehen lassen“, sagt der Wahl-Stahnsdorfer. Da war es für ihn nur eine Frage der Zeit, wann er beim Eisbaden dabei sein würde. „Wenn es die Gesundheit stärkt, prima. Auf jeden Fall ist es ein schönes Erlebnis“, so die Bilanz des 44-Jährigen. Tapfer an seiner Seite: Tochter Emelie. Die Zwölfjährige ist nicht gerade eine Frostbeule und eröffnet meist auch die Saison im heimischen Pool. „Als es hier aber ins Tiefe ging, musste ich mich schon auf die Atmung konzentrieren“, gestand sie anschließend.

Die Bewunderung der knapp 200 Schaulustigen am Beckenrand war ihr dabei gewiss. Bei den meisten dürfte der Blick auf das Thermometer – Wasser- wie Lufttemperatur lagenbei etwa 3 Grad Celsius – eher für kalte Schauer auf dem Rücken gesorgt haben. Doch einmal mehr gab es Feuerschale Glühwein und Gegrilltes für alle sowie flotte musikalische Rhythmen, so dass wohl zumindes jedem warm ums Herz geworden ist.

Von René Gaffron

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