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Borkheide: Endlich Gießwasser aus dem Hahn

Investition auf Friedhof Borkheide: Endlich Gießwasser aus dem Hahn

Die Bewässerungsanlage auf dem Friedhof in Borkheide (Potsdam-Mittelmark) ist jetzt von der Kirchengemeinde saniert worden. Über den Friedhof verteilt wurden vier neue Wasserhähne installiert. Bisher musste das Wasser aus in den Boden eingelassenen Tonnen geschöpft werden.

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Vier solcher Hähne wurden auf dem Friedhof installiert.

Quelle: Andreas Koska

Borkheide. Die Bewässerungsanlage auf dem Borkheider Friedhof ist jetzt von der Kirchengemeinde saniert worden. Über den Friedhof verteilt haben Gemeindeglieder vier neue Wasserhähne installiert. Bisher musste das Wasser aus in den Boden eingelassenen Tonnen geschöpft werden. Aus Sicherheitsgründen werden diese jetzt entfernt.

Insgesamt hat die Sanierung 8000 Euro gekostet. Die Gemeindevertretung hat jetzt beschlossen, die Hälfte der Kosten zu übernehmen. Der Friedhof gehört eigentlich der Waldgemeinde Borkheide, wird jedoch durch die Kirche verwaltet. Diese müsste daher die gesamten Kosten tragen.

Die Abgeordneten lobten die sozialen Leistungen, die die Kirche im Ort erbringt. Vor allem die Tatsache, dass sich auch um die Gräber von unbekannt Verstorbenen gekümmert werde, wurde der Kirche hoch angerechnet. Ebenso gelobt wurde die Errichtung eines Friedwaldbereiches auf dem Areal. Diese Fläche, zu der vorerst drei Bäume gehören, sei stark nachgefragt. Rund 20 Urnen wurden inzwischen unter den Kiefern beigesetzt.

Sanierung verschlingt 8 000 Euro

Auf dem Friedhof befindet sich auch eine Kriegsgräberstätte. Diese soll demnächst durch das Amt Brück umgestaltet werden. Der bisher dort stehende Gedenkstein wird dann entfernt. „Wir wollen einen würdigen, neuen Standort für den Stein finden und würden uns über Vorschläge freuen“, sagt Pfarrer Clemens Bloedhorn. Er ruft die Borkheider zur Mitgestaltung auf.

Auf dem Friedhof gibt es auch zwei Ehrengräber, die in die Denkmal-Liste eingetragen sind. Zum einen ist das Grab des Flugpioniers Hans Grade, der 1946 in Borkheide starb. Zum anderen handelt es sich um die Grabstätte des belgischen Widerstandkämpfers Arthur Dizier. Bei seiner Flucht aus dem Konzentrationslager Buchenwald wurde er in einem Wald bei Borkheide erschossen.

Von Andreas Koska

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