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Borkheide freut sich über neues Gemeindehaus

Treff in der Ortsmitte Borkheide freut sich über neues Gemeindehaus

Die Gemeinde Borkheide hat ab sofort einen Treff im Ortszentrum. Das „Blaue Haus“ im Zentrum ist jetzt fertig gestellt worden. Für 150.000 Euro ist es bescheiden, aber zweckmäßig, wie es Andreas Kreibich einschätzte. Neben dem Bürgermeister wird es zahlreiche Nutzer geben.

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Trubel zur Eröffnung des neuen Borkheider Gemeindehauses.

Quelle: Andreas Koska

Borkheide. Die „Achse des Bürgers“ zwischen Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportplatz und Kirche nimmt Gestalt an. Als ein weiterer Mosaikstein fügt sich ab sofort das Gemeindehaus ein. Es kann ab sofort genutzt werden.

„Washington und Moskau haben ihr Weißes Haus – Borkheide hat jetzt das Blaue“, scherzte zur Eröffnung Andreas Kreibich. Der Bürgermeister war guter Laune, denn am Wochenende ging ein sechsjähriges Ringen um das Domizil zu Ende. Daran erinnerte Amtsdirektor Christian Großmann, als er die Pläne für den Bau eines Mehrgenerationentreffs ansprach. Dieser hätte aber rund 700.000 Euro kosten sollen und konnte nicht realisiert werden.

Probesitzen am Schreibtisch

Probesitzen am Schreibtisch.

Quelle: Andreas Koska

Die nun alternativ vorgenommene Sanierung des ehemaligen Einfamilienhauses wurde mit 150.000 Euro veranschlagt. Und die Kalkulation ist eingehalten worden. „Es ist ein kleines, aber zweckmäßiges Gebäude“, lobte deshalb der Verwaltungschef.

150.000 Euro wurden investiert

In dem eingeschossigen Häuschen befindet sich das Bürgermeisterbüro, das dem mobilen Jugendsozialarbeiter vor Ort, Stephan Güthoff ebenfalls zur Verfügung stehen wird. Außerdem kann das mobile Bürgerbüro der Amtsverwaltung seien Sprechstunden dort abhalten. Hinzu kommt ein etwas größerer Raum. Darin sollen Ausschusssitzungen der Gemeindevertretung und die monatliche Frauenfrühstücksrunde stattfinden. Darüber hinaus will sich der Arbeiterwohlfahrt-Ortsverein dort etablieren und andere Vereine haben die Möglichkeit, das Domizil zu nutzen.

Naturbadverein gewürdigt

Bei der Feier im Gemeindehaus wurde der Kunst- und Kulturpreis der Gemeinde Borkheide verliehen. Der mit 350 Euro dotierte Preis geht an den Naturbadverein um Torsten Rütz.

Der Einsatz des Vereins auf kulturellem Gebiet „fand bisher kaum öffentliche Anerkennung“, hieß es in der Laudatio. „Sie schaffen es, nicht nur Borkheider aller Altersgruppen in größerer Anzahl zusammenzubringen“, hieß es nicht zuletzt mit Blick auf die Sommerkonzerte im Waldbad.

Der Wettbewerb war zum ersten Mal von der Kommune ausgeschrieben worden. 13 Vorschläge sind eingegangen. „Es waren Briefe die mit Herzblut das Wirken der Kulturschaffendenden beschrieben haben“, berichtete Frank Seibicke, „Die Auswahl war nicht einfach“, so das Jurymitglied.

Selbstverständlich befinden sich auf der Etage eine behindertengerechte Toilette und eine kleine Küchenzeile. Im Souterrain wurde ein Aufenthaltsraum für die Gemeindearbeiter geschaffen, dazu eine kleine Werkstatt und vor allem das Archiv. „Hier kann unsere Ortschronistin Heike Günter ihre umfangreiche Materialsammlung unterbringen“, erklärte Andreas Kreibich.

Günter Baaske (SPD) war einer der ersten Besucher. Der Bildungsminister erinnerte sich an seine Zeit als Lehrer an der Schule in der Waldgemeinde. „Da sah es hier ganz anders aus“, sagte der Politiker. „Sie haben mit Waldbad, Marktplatz und dem Gemeindehaus ein Zentrum geschaffen, das märkische Bescheidenheit ausstrahlt“, sagte Baaske. Landrat Wolfgang Blasig (SPD) lobte. „Es scheint ein vernünftiger Plan zu sein“, bezog er sich auf die Achse des Bürgers.

Baaske war einer der ersten Besucher

Neben der hiesigen Politprominenz waren Gäste aus Polen angereist . Der stellvertretenden Bürgermeister der Partnerkommune Deszczno, Tadeusz Koper, gab zusammen mit Andreas Kreibich das neu gestaltete Buswartehäuschen frei. Die Mitglieder des Jugendklubs um Gunnar Seiffert und Luca Rahl haben die Wappen der Partnergemeinden auf die Wand gesprüht, wobei der polnische Adler und der Propeller aus dem Borkheider Wappen sich verbinden. „Wir hoffen, dass nicht nur das Bild sondern auch unsere Verbindung lange halten wird“, sagte der Delegationschef.

Demnächst sollen die Außenanlage um das Gemeindehaus hergerichtet werden. Unter anderem ist dort ein Mehrgenerationenspielplatz vorgesehen. Hinter dem Haus wird gerade die Garage für die Gemeindetechnik gebaut, die noch in diesem Jahr fertig sein soll. Indes herrschte nach dem Eröffnungszeremoniell dann buntes Treiben beim Familienfest mit Maibaumaufstellung. Die Bürger hatten das Areal wunschgemäß in Besitz genommen.

Von Andreas Koska

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