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Borkheide prüft Nutzung der Hans-Grade-Villa

Denkmal von Verfall bedroht Borkheide prüft Nutzung der Hans-Grade-Villa

Hans Grade hat die Entwicklung von Borkheide maßgeblich beeinflusst. Nun kommt die Nichte des Motorflugpioniers am Wochenende in die Waldgemeinde. Es ist Schauspielerin Brigitte Grothum. Sie würde die Wirkungsstätte ihres Onkels gern der Kommune zur Nutzung überlassen. Doch vor Ort gibt es erst noch einige Fragen mit ihr zu klären.

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Die Hans-Grade-Villa: die Substanz ist in Ordnung, der Putz bröckelt

Quelle: Michaela Riedel

Borkheide. Wenn Brigitte Grothum an diesem Wochenende zur Lesung in der Reihe „Der besondere Abend“ in die Waldgemeinde kommt, wird wohl Andreas Kreibich die Gelegenheit beim Schopfe packen. Der Bürgermeister hat über die Begrüßungsfloskeln hinaus sehr konkreten Gesprächsbedarf mit ihr. Die Nichte des Motorflugpioniers hat der Kommune nämlich eine Nutzung der Hans-Grade-Villa und des dazugehörigen Geländes angeboten. Ob und wie die Offerte der 80-jährigen Besitzerin zum Tragen kommt, ist freilich ungewiss.

Der Dorfchef hat mit der Schauspielerin und einigen Gemeindevertretern das Gebäude und die ehemaligen Werkhallen schon in Augenschein genommen. Das gesamte Objekt steht demnach zwar unter Denkmalschutz. Allerdings glaubt Andreas Kreibich nicht daran, dass die Produktionsstätten, in denen vor 100 Jahren Flieger und Autos gebaut wurden, gerettet werden können. „Die Hallen sind baufällig. Das Wohnhaus dagegen scheint, obwohl der Putz bröckelt, eine intakte Substanz zu haben“, so die Einschätzung nach dem Ortstermin.

Ausreichend Raum auf weitläufigem Gelände

„Wir müssen erst einmal wissen, was sich Brigitte Grothum vorstellt und was wir wollen“, übte Andreas Kreibich in der jüngsten Gemeindevertretersitzung höchste Zurückhaltung. Mit der viel beschäftigten Künstlerin habe er zuletzt keinen Kontakt aufnehmen können.

Eine wenn auch nicht ganz preiswerte Perspektive für das Areal könnte sein, langfristig dort das Hans-Grade-Museum anzusiedeln. Im Gebäude könnte des Flugpioniers gedacht werden. Auf dem weitläufigen Gelände hätten die Exponate nach Hallenabriss ausreichend Raum. Dazu müsste freilich die IL-18 „Tango Echo“ umgesetzt werden, was mindestens vorübergehend die Demontage der Tragflächen voraussetzt. Das vor mehr als 25 Jahren spektakulär gelandete und dann als Gedenkstätte hergerichtete Flugzeug steht schließlich derzeit auf privatem Grund und Boden.

Von Andreas Koska

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