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Borkwalde will Bürgerhaus entwickeln

Gemeindezentrum geplant Borkwalde will Bürgerhaus entwickeln

In Borkwalde scheint das seit Jahren diskutierte Projekt eines Gemeindezentrums nun Realität zu werden. Zumindest wurde jetzt die Planung auf den Weg gebracht. Kosten von rund 850 000 Euro werden kalkuliert. Geplant wird ein Zentrum mit vielen Möglichkeiten und Funktionen.

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Monika Augele zeigt, wo das Borkwalder Gemeindezentrum am Astrid-Lindgren-Platz entstehen soll.

Quelle: Andreas Koska

Borkwalde. Jetzt werden in Borkwalde Nägel mit Köpfen gemacht. In ihrer jüngsten Sitzung beschlossen die Gemeindevertreter einstimmig, die Planung für ein Bürgerhaus auszuschreiben. Damit scheint das seit Jahren diskutierte Projekt eines Gemeindezentrums nun Realität zu werden.

Das „Gemeinde-, Kultur-, Versorgungs- und Dienstleistungszentrum“ soll aus vier Modulen bestehen, die unabhängig voneinander gebaut werden können. Das barrierefreie Hauptmodul soll ein Begegnungszentrum sein. Dafür sollen die Planer schon Entwürfe vorlegen, die genehmigungsreif sind.

Auch für Familienfeiern soll der Raum zur Verfügung stehen

Veranschlagt werden allein dafür Kosten von mehr als einer halben Million Euro. Das Gebäude soll eine Nutzfläche von rund 420 Quadratmeter haben. Das Herzstück könnte ein Multifunktionsraum bilden, in dem bis zu 150 Personen Platz finden sollen. Neben den Sitzungen der Gemeindevertretung sollen das Haus Platz für Feste, Einwohnerversammlungen sowie kulturelle Veranstaltungen bieten. Auch für Familienfeiern soll der Raum zur Verfügung stehen, hieß es der Ratssitzung.

Das Familienzentrum und die Bibliothek fänden dort ebenfalls Platz. Drei oder vier kleinere Räume sollen sich an den großen anschließen. Sie könnten das Bürgermeisterbüro beherbergen und durch Vereine sowie andere Gruppen genutzt werden.

Förderantrag an die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Fläming-Havel

Sobald die Planungen vorliegen, will die Gemeinde einen Förderantrag bei der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Fläming-Havel stellen. „Dies ist notwendig, damit die bisherigen Provisorien ein Ende haben“, begründete die Abgeordnete Ute-Ilse Thilo die Vorlage und das Vorgehen im Namen des Ortsentwicklungsausschusses.

Die anderen drei Module sollen eine Versorgungs- und Dienstleistungszentrum sowie Übernachtungsmöglichkeiten für Touristen und einen Jugendklub beherbergen. Die gesamte Anlage soll auf einem gemeindeeigenen Grundstück am Astrid-Lindgren-Platz entstehen.

Beratung dauerte nur fünf Minuten

Kalkuliert werden Gesamtkosten von etwa 850 000 Euro. „Damit haben wir ein Konzept vorgestellt, das viele Ideen beinhaltet aber auch realistisch und zukunftsorientiert ist, es wäre schön, wenn wir es schaffen, alles umzusetzen“, sagte Bürgermeisterin Renate Krüger (Die Linke). Das unter der Leitung von Monika Augele im Ortsentwicklungsausschuss entwickelte Konzept hat alle Abgeordneten überzeugt. Nach nur fünf Minuten Beratung in der Sitzung war die Zustimmung perfekt.

Von Andreas Koska

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