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Borne: Zwei Verletzte bei Frontalzusammenstoß

Schwerer Verkehrsunfall Borne: Zwei Verletzte bei Frontalzusammenstoß

Zwei Personen sind bei einem Unfall auf der Kreisstraße zwischen Borne und Klein Glien (Potsdam-Mittelmark) am Donnerstagabend teils schwer verletzt worden. Die mutmaßliche Verursacherin von zwei Autos musste mit einem Hubschrauber ins Unfallkrankenhaus geflogen werden. Wahrscheinlich hätte sie gar nicht am Steuer sitzen dürfen.

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Das Trümmerfeld nach dem Zusammenstoß

Quelle: René Gaffron

Borne. Zwei Personen sind bei einem Verkehrsunfall auf der Kreisstraße zwischen Borne und Klein Glien am Donnerstagabend zum Teil schwer verletzt worden. Kurz nach 18 Uhr war nach bisherigem Stand der Erkenntnisse ein Volkswagen beim Durchfahren einer leichten Rechtskurve auf der schmalen Piste wohl zu weit auf die linke Seite gekommen. So kam es zum Frontalzusammenstoß mit einem Honda, der ihm aus Klein Glien entgegen kam.

Hubschrauber aus Berlin angefordert

Dessen 53-Jährige Fahrerin konnte sich noch selbst befreien und den Notruf wählen. Sie wurde schließlich ins Krankenhaus Bad Belzig gebracht, wo sie stationär aufgenommen werden musste. Die 29-Jährige am Steuer des VW Polo indes war eingeklemmt. Zur, wie es heißt, patientenschonenenden Bergung des Opfers mussten die herbei geeilten Feuerwehrleute das Dach des Kleinwagens mit Spezialwerkzeugen entfernen, wie Einsatzleiter Raphael Thon der bestätigt hat.

Spezialhubschrauber aus Berlin im Einsatz

Spezialhubschrauber aus Berlin im Einsatz

Quelle: FFW Bad Belzig

Neben den Kameraden aus Bad Belzig, Hagelberg/Klein Glien und Werbig waren zunächst der Notarzt und zwei Rettungswagen vor Ort. Schließlich musste jedoch noch der Intensivtransporthubschrauber) „Christoph Berlin“ angefordert und ein Landesplatz für ihn ausgeleuchtet werden. Der Helikopter brachte die junge Frau dann ins Unfallkrankenhaus Berlin-Marzahn.

Etwa bis 20 Uhr war die Straße aus diesem Grund komplett gesperrt. An den beiden Fahrzeugen, die in Potsdam-Mittelmark zugelassen waren, entstand Totalschaden. Er wird mit mehr als 10000 Euro beziffert. Die Wracks wurden von einem Abschleppdienst geborgen.

Mutmaßliche Verursacherin ohne Fahrerlaubnis

Wie die Polizeidrektion West mitgeteilt hat, war gegen die mutmaßliche Verursacherin des Unfalls ein Fahrverbot ausgesprochen war und besaß somit keine gültige Fahrerlaubnis. Es wird deshalb wegen fahrlässiger Körperverletzung sowie dem Führen von Kraftfahrzeugen, ohne gültige Fahrerlaubnis ermittelt, wie ein Sprecher der MAZ sagte.

Von René Gaffron

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