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Boulodrome als neues Schmuckkästchen

Lübnitz Boulodrome als neues Schmuckkästchen

Eine Boule-Spielfläche ist am Wochenende in Lübnitz errichtet und eingeweiht worden. Dass sich die Anlage als Treffpunkt für Jung und Alt bewährt, hofft jedenfalls Lothar Hammes. Er hatte die Idee zum Bau, fleißig mit zugepackt und obendrein gute Gründe den französischen Kugelsport zu etablieren

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Quelle: René Gaffron

Lübnitz. 3,60 Meter breit und 11,80 Meter lang ist das neue Schmuckkästchen in dem fast 200 Einwohner zählenden Ort. Es ist in anderthalb Tagen quasi aus dem Boden gestampft und am Sonnabend stilecht mit ein paar Tropfen Rotwein auf die wassergebundene Decke eingeweiht worden. Denn es handelt sich um ein Boulodrome, das jetzt neben der Hecke auf dem Festplatz angelegt worden ist. Dort herrschte zumindest zum feierlichen Auftakt erst einmal buntes Treiben.

Dass die Anlage in Zukunft rege genutzt wird, hofft Lothar Hammes. Er hatte bereits im vergangenen Jahr die Idee, eine solche zu bauen. Die seinerzeit im Ortsbeirat gehegte Hoffnung, Fördergeld dafür akquirieren zu können, erfüllte sich nicht. Dafür nahm sich der gerade gegründete Dorfverein jetzt der Herausforderung an und stimmte das Vorhaben mit Marco Grambow vom Bauamt im Rathaus Bad Belzig ab.

„Die Stadt hat sich letztlich bereit erklärt, die Materialkosten zu übernehmen“, so der Vorsitzende Michael Narath. Vor Ort gibt es indes hinreichend Kräfte und Kompetenzen, wie Ehefrau Vera bestätigt. Ihr Mann als Zimmerer und Bauingenieur, Lothar Hammes als Landschaftsgärtner und Maik Nowak vom Ökokombinat vornweg hatten jedenfalls am Freitagabend und Sonnabend zwei Hand voll Helfer, die wahlweise mit Technik oder Schaufel zu Gange waren und das dreischichtige Spielfeld herrichteten.

Noch sei es nicht perfekt, erklärt Lothar Hammes. „Aber wenn es ein paar mal geregnet hat, wird die Oberfläche spätestens in drei Monaten total eben und hart sein“, so der Fachmann. „So lange empfiehlt es sich, die Kugeln mehr denn je zu rollen.“ Aufgabe ist es, sie möglichst nah ans vorher platzierte „Schweinchen“ - so heißt die Zielkugel - zu bringen.

Der vor allem in Frankreich weit verbreitete Kugelsport setzt nicht zuviel Fitness voraus. Er ist dennoch geeignet, für Spannung und Spaß bei Familien und Freunden zu sorgen. Während die vor allem in den 90er-Jahren vielerorts geschaffenen Volleyballplätze nicht selten verwaist sind, weil es nicht mehr genügend Jugend mit Zeit und Interesse dafür gibt, kann Boule schon zu zweit gespielt werden und zwar generationsübergreifend. Damit aber möglichst viele am Fuß des alten Trafo-Turmes zusammen kommen können, sind obendrein die Sitzhütten instand gesetzt und neu postiert worden. Mit gutem Blick auf die Sportarena. Die Premiere darin ließen sich die Kinder nicht nehmen und schoben schon mal mehr oder weniger ruhig die 720-Gramm-Kugeln.

Von René Gaffron

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