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Brandenburger Psycho-Film feiert Premiere

„Der Nachtgleiter“ am Mittwoch im Audimax Brandenburger Psycho-Film feiert Premiere

Bekommen die Zuschauer Gänsehaut? Fühlen sie mit den Charakteren seines Filmes? Das sind Fragen, die Nico Gühlstorf (27) bewegen. Er ist Absolvent der Technischen Hochschule Brandenburg (THB) und professioneller Filmemacher. Sein bisher größes Projekt, Der Science-Fiction-Noir-Streifen „Der Nachtgleiter“ feiert am Mittwoche, den 21.September Premiere im Audimax.

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Nico Gühlstorf (rechts) beim Dreh für den „Nachtgleiter“. Der Film wird erstmals am Mittwoch um 19 Uhr im Audimax zu sehen sein.

Quelle: Stefan Scheele

Brandenburg/H, Von April bis Juni wurde der Film in nur zehn Tagen abgedreht. Bekommen die Zuschauer Gänsehaut? Fühlen sie mit den Charakteren seines Filmes? Das sind Fragen, die Nico Gühlstorf (27) bewegen. Er ist Absolvent der Technischen Hochschule Brandenburg (THB) und professioneller Filmemacher. Sein bisher größes Projekt, Der Science-Fiction-Noir-Streifen „Der Nachtgleiter“ feiert am Mittwoch, den 21.September Premiere im Audimax.

Samuel, die Hauptfigur, dieser Nachgleiter, leidet an einem Hirntumor und an psychischen Problemen. In seinen Selbstmordgedanken begegnet er sich selbst. Déjà-vus und Träume fühlen sich wie echte Erinnerungen an. Mit Hilfe einer Elektrostimulations-Therapie und der jungen Neurophysikerin Dominique versucht Samuel den Tumor zu besiegen. Denn er träumt von einer jungen, wunderschönen Frau namens Elisa, für die er wahre Gefühle entwickelt hat, der er aber niemals begegnet ist.

„Ich mache meist Filme in Richtung Psycho-Thriller und Drama“, erklärt Gühlstorf. Meist gehe es um gebrochene Charaktere, die im Leben scheitern oder gescheitert sind und mit psychischen Problemen zu kämpfen haben. Nachtgleiter wurde in Berlin und Brandenburg/Havel gedreht: Drehorte waren unter anderem das Slawendorf, das Studentenwohnheim, die Brücke des 20. Jahrestages, der Fontane Klub, der Hauptbahnhof und das Industriemuseum.

Spezialisierung auf das Studienfach Digitale Medien

Nico Gühlstorf stammt aus der Nähe von Schwerin und hat von 2009 bis zum vergangenen März Informatik an der Technischen Hochschule Brandenburg studiert. „Mit der Spezialisierung auf das Studienfach Digitale Medien habe ich begonnen, jedes Projekt in ein Filmprojekt umzuwandeln“, erzählt der 27-Jährige.

Sein Weg an der THB endete mit dem sehr gut bewerteten Master-Examen, sein Abschlussfilm „Nachtgleiter“ feiert dort Premiere, wo er die Grundsteine legte: an seiner Hochschule. Dabei war die THB gar nicht die erste Wahl für den Filmemacher. Weil er für ein Regie-Studium in Babelberg ein Jahr hätte erwarten müssen, stieß er auf die THB, die seinerzeit noch Fachhochschule war.

Nico Gühlstorf

Nico Gühlstorf.

Quelle: Pascal Rossow

Heute ist Nico Gühlstorf froh. „Aus der anfänglichen Notlage wurde ein Segen und ich bin sehr zufrieden, dass ich diesen Weg und vor allem die FHB gewählt habe“, sagt er. Bereits im Studium machte er sein Hobby zum Beruf.

Seit 2012 arbeitet er selbstständig mit seinem Studienfreund Oliver Karaschewski zusammen und produziert neben eigenen Filmen auch Imagefilme, Crowdfunding-Videos, Event-Dokus, Clips und Werbespots für Firmen und Start-Ups, darunter die Alba Group, die Gutcert GmbH und die Fahrradschlosserfinder von „I Lock It“.

 

Seit Anfang des Monats ist der THB-Absolvent als Video-Producer bei der Gesellschaft E-Wise angestellt, wo er nach gelieferten Inhalten Professoren und anderen Wissenschaftlern E-learning- und Weiterbildungsvideos produziert. Dazu gehören der Dreh, die Kameraarbeit und der Schnitt.

Seinen 48 Minuten-Sci-Fi-Noir-Film „Nachtgleiter“ hat Gühlstorf von Juni 2013 bis März 2015 vorbereitet und von April bis Juni in nur zehn Tagen abgedreht. Zu sehen ist er vorerst nur bei der Premiere am Mittwoch im Audimax. Denn Nico Gühlstorf möchte mit ihm an möglichst vielen Filmfestivals teilnehmen, was eine Vorveröffentlichung unmöglich macht.

Information: „Nachtgleiter“-Premiere, am Mittwoch, 21. September, 19 Uhr, im Audimax der Technischen Hochschule Brandenburg, Magdeburger Straße 50.

Von Jürgen Lauterbach

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