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Potsdam-Mittelmark Brandenburger spielt in neuer Internetserie
Lokales Potsdam-Mittelmark Brandenburger spielt in neuer Internetserie
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13:17 13.03.2018
Steven Preisner Quelle: Alexander Kleis
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Potsdam/Kuhlowitz

Seit fast drei Wochen wohnt Steven Preisner nun schon in seiner neuen Wohnung in Potsdam. Doch erst in den vergangenen Woche hatte der aus Kuhlowitz stammende Schauspieler endlich Zeit richtig anzukommen und sein neues Umfeld wahrzunehmen. Denn freie Zeit ist bei dem 28-Jährigen knapp. „Bis letzte Woche stand ich noch für eine neue Serie vor der Kamera“, erzählt Steven Preisner.

„Newbie“ heißt sie und wird ab Mai im Internet zu sehen sein. Preisner spielt darin Taylan, einen von fünf Studenten, die in einer Wohngemeinschaft leben. „Ich bin so etwas wie die gute Seele der WG und der Erziehungsberechtigte der anderen Mitbewohner“, sagt Steven Preisner und lacht. Passend sieht man ihn auch in Schürze und mit Wischmopp durch die Film-WG huschen.

Eine echt schräge WG: Steven Preisner (mit Schürze) beim Dreh der neuen Serie „Newbie“. Quelle: privat

Insgesamt zehn Tage hatte das Team für die Dreharbeiten Zeit. Für die insgesamt sechs Folgen der ersten Staffel sei das ein durchaus sportliches Programm gewesen. „Das bedeutete, dass wir immer von früh bis spät gedreht haben“, erklärt der 28-Jährige. „Ich hatte aber von Anfang an das Gefühl, mit Freunden zusammenzuarbeiten, dadurch hat die Arbeit noch viel mehr Spaß gemacht.“

„Newbie“ sei eine Mischung aus den amerikanischen Serien „Newgirl“ und „How I Met Your Mother“. Ein Genre, in dem sich Steven Preisner besonders wohl fühlt. „Ich spiele sehr gerne lustige Rollen, weil das einfach am meisten Spaß macht.“ Häufig wird Steven Preisner für genau solche Rollen gebucht. Auch in der Werbung. Werbefilmen für ein Bank und eine Telefongesellschaft hauchte er bereits Leben ein. Und manchmal sind auch einige skurrile Sachen dabei. „Einmal musste ich für einen Werbefilm in einem Eisbärenkostüm durch das Eisbärengehege im Berliner Tierpark schwimmen. Wer kann das schon von sich behaupten?“

Dass der 28-Jährige auch anders kann, bewies er zuletzt in dem Kurzfilm „Knapp“. Darin spielt Preisner den jungen Mark, der in einen Spiegel blickt und dabei eine furchtbare Entdeckung macht. Das Video ist auf Youtube zu sehen. Das besondere an dem Film: Er wurde in nur 99 Stunden gedreht und fertig gestellt und ist nur 99 Sekunden lang. Der Kurzfilm wurde beim 99Fire-Films-Award als bester Film nominiert.

Steven Preisner

In Berlin ist Steven Preisner im Jahre 1988 geboren worden. Als er zwölf Jahre alt war, zog seine Familie ins beschauliche Kuhlowitz im Fläming.

In Bad Belzig machte Preisner sein Abitur und leistete im Kreiskrankenhaus seinen Zivildienst ab.

Inzwischen lebt der junge Schauspieler mit seinem Lebensgefährten in Potsdam.

Im Kino war Preisner zuletzt in Wolfgang Petersens Film „Vier gegen die Bank“ zu sehen.

Mit ihm standen Til Schweiger, Matthias Schweighöfer und Jan Josef Liefers vor der Kamera.

Für den Sieg hat es am Ende zwar nicht ganz gereicht, aber die Jury, in der unter anderem die Schauspieler Mads Mikkelsen und Bettina Zimmermann sowie der Regisseur Florian Gallenberger saßen, wählten „Knapp“ auf Platz zwei. „Wir gewinnen jetzt zwar nur Ruhm und Ehre, aber wir haben uns gegen 3700 Einsendungen durchgesetzt, das ist einfach mega“, freut sich der junge Schauspieler.

Das vergangene halbe Jahr hat der Kuhlowitzer jedes Wochenende gedreht. An den anderen fünf Tagen arbeitete er in einer Teltower Grundschule. „Die fünfmonatige Praxisphase war Teil meines Studiums zum Grundschullehrer“, erklärt Preisner. Diese Berufsausbildung verfolgt er weiter intensiv, sollte es irgendwann mit der Schauspielerei nicht mehr so gut laufen.

Der Schauspieler Steven Preisner mit seiner Schauspielkollegin Alison Kuhn. Quelle: privat

Derzeit sitzt der 28-Jährige daher auch in jeder freien Minute an seiner Masterarbeit, dem nächsten Schritt hin zum Lehrer. Doch das Steven Preisner tatsächlich bald seine Lehrertasche packen muss, ist derzeit eher unwahrscheinlich. „Momentan läuft es wirklich gut, aber man weiß nie, was alles so passiert“, sagt er.

Und wirklich lange durchschnaufen konnte er in seiner neuen Wohnung auch nicht. Am vergangenen Wochenende stand er bereits wieder für ein Musikvideo vor der Kamera. Und im April könnte es schon mit der zweiten Staffel „Newbie“ weitergehen.

Von Danilo Hafer

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