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Brandschutz in Brücker Kita nicht gewährleistet

Christliche Einrichtung Brandschutz in Brücker Kita nicht gewährleistet

Das Gebäude des christlichen Kindergartens „Hasenbande“ in Brück muss dringend fit gemacht werden für Belange des Brandschutzes. Mit den geplanten Bauarbeiten soll möglichst auch ein Ausbau des Dachgeschosses erfolgen. Das geht nur mit viel Fördergeld. Auf dieses hoffen nun die Kommune als Hausbesitzer und der Elternverein als Betreiber der Kita.

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Almut Kautz und Ulrike Junge (re.) hoffen auf den Ausbau des christlichen Kindergartens „Hasenbande“ in Brück.

Quelle: Thomas Wachs

Brück. Spätestens im Januar sind wieder alle 52 Plätze in der christlichen Kindertagesstätte „Hasenbande“ in Brück belegt. Dann könnte der Einrichtung ein Entzug der Betriebserlaubnis drohen, falls Auflagen zum Brandschutz für das Haus an der Straße der Jugend nicht umgesetzt werden. Seit längerem wird auch um einen Ausbau gerungen.

„Es ist ein kommunales Gebäude und das sollte in Ordnung sein“, sagt der amtierende Bürgermeister, Michael Klenke (SPD), in der Sitzung der Stadtverordneten am Donnerstagabend. Dabei gehe es ihm nicht nur um die Immobilie, sondern auch um die Sicherstellung der Betreuungskapazitäten für Kinder in der Stadt. Denn auch die in Regie der Kommune betriebene Kita „Planegeister“ läuft an der Auslastungsgrenze.

Kosten von 250 00 Euro veranschlagt

Die Kapazitätserweiterung in der Hasenbande steht auch für Matthias Schimanowski im Vordergrund. „Wir müssen sicherstellen, dass alle Kinder, die wollen, auch einen Kita-Platz im Ort bekommen“, sagt der Vorsitzende der Fraktion Pro Brück. In der Stadtverordnetenversammlung herrschte darüber Einigkeit. Daher wurde am Donnerstag ein Förderantrag für das derzeit auf Kosten von rund 250 000 Euro kalkulierte Ausbauprojekt gebilligt. Die Stadt hofft, dass etwa 186 000 Euro an Unterstützung fließen könnten. Bis Ende Dezember soll über die Förderfähigkeit entschieden werden. Dann müssten die Unterlagen an das Landesamt für ländliche Entwicklung weitergereicht werden, das eine endgültige Entscheidung trifft.

Finanziert wird die von einem Elternverein betriebene christliche Tagesstätte aus gesetzlich fixierten Zuschüssen des Landes, des Kreises und der Kommune zu Personalkosten sowie über Elternbeiträge. Für die Immobilie der ehemaligen kommunalen Kita „Am Sonnenberg“ bleibt die Stadt zuständig.

Mit den Arbeiten zum Brandschutz sollen nun eine weitere Modernisierung des Gebäudes und der Ausbau des Dachgeschosses erfolgen. Die Stadt Brück hofft, dass ein Förderantrag aus dem Leader-Programm, der bei der LAG Fläming-Havel gestellt ist, Erfolg hat. „Ohne diese Zuschuss könnten nur die Brandschutzauflagen realisiert werden“, macht Petra Haseloff von der Brücker Kämmerei den Stadtverordneten deutlich.

Räume für Personal und Elterngespräche fehlen

Nach den von der Treuenbrietzener Planerin Antje Paul erstellten Unterlagen sollen die Türen, Fenster, Bodenbeläge, Heizung und Sanitärräume saniert werden. Eine Rettungstreppe soll außen angebaut und das Obergeschoss so umgebaut werden, dass dort nicht nur Personalräume entstehen. Auch eine Kinderbetreuung soll dort möglich werden. „Dadurch könnten wir sechs Kinder mehr aufnehmen“, erläutert Almut Kautz, die Vorsitzende der Elterninitiative. Ein Konzept liege vor. So sollen Nebenräume und eine Kinderküche ins Obergeschoss. „Dann können sich die Kinder bei der Herstellung einer Mahlzeit ausprobieren – vom Zubereiten bis zum Abwasch“, erklärt Kautz. Es werden dafür Küchenmöbel in Kindergröße angeschafft. „Wir wollen die Kinder an den Prozessen des Alltags beteiligen und das pädagogische Angebot der Kita erweitern“, erläutert n Ulrike Junge, die Leiterin des Hauses. Mit dem Ausbau soll im Dachgeschoss auch ein Personal- und Büroraum entstehen. „Bisher steht uns da nichts zur Verfügung, den würden wir auch für Elterngespräche nutzen“, sagt Ulrike Junge.

Von Andreas Koska

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