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Brandstifter von Bergholz-Rehbrücke gefasst

Polizei Brandstifter von Bergholz-Rehbrücke gefasst

Der mutmaßliche 27-jährige Brandstifter aus Berlin und sein 18-jähriger Komplize aus Nuthetal, die zweimal im selben Haus in Bergholz-Rehbrücke Feuer gelegt haben sollen, werden weiterhin von der Polizei vernommen. Den Flachbau an der Arthur-Scheunert-Allee will eine Projekt- und Grundbesitzgesellschaft aus Halle erwerben. Die Kaufverhandlungen laufen noch.

Bergholz-Rehbrücke, Arthur-Scheunert-Allee 52.3494792 13.1043061
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In dem leer stehenden Gebäude an der Arthur-Scheunert-Allee in Bergholz-Rehbrücke wurde zweimal hintereinander Feuer gelegt.

Quelle: Julian stähle

Bergholz-Rehbrücke. Zwei mutmaßliche Brandstifter nahm die Polizei in der Nacht zu Dienstag in Bergholz-Rehbrücke fest. Sie sollen kurz zuvor in einem leer stehenden Flachbau neben dem Gelände des Instituts für Getreideverarbeitung (IGV) Feuer gelegt haben. In dem Haus befand sich nur noch Gerümpel. Es war vor der Wende von dem Institut genutzt und danach bis vor etwa fünf Jahren zum Teil für eine mechanische Werkstatt genutzt worden.

Ob der polizeibekannte 27-jährige Berliner Tatverdächtige und sein 18-jähriger Komplize aus Nuthetal auch den voran gegangenen Brand am Sonntagabend im selben Gebäude verursacht haben, muss die Kripo noch ermitteln. Zu den Motiven ist ebenfalls noch nichts bekannt. Die Vernehmung der beiden mutmaßlichen Brandstifter dauerte bei Redaktionsschluss noch an. Menschen oder angrenzende Gebäude waren nicht gefährdet.

Nach Auskunft der Freiwilligen Feuerwehr Nuthetal waren der bereits am Sonntagabend gelöschte Brandherd erneut entzündet sowie drei weitere Brandherde im Haus gelegt worden. Das Gebäude weist starke Beschädigungen auf.

Den verlassenen Flachbau will die Herget Projekt- und Grundbesitzgesellschaft aus Halle erwerben. Die Kaufverhandlungen seien noch nicht abgeschlossen, sagte Geschäftsführer Tino Herget dieser Zeitung. Er hatte von den Brandstiftungen noch nichts erfahren. Die Verhandlungen wären wegen der komplizierten Grundstückseigentumsverhältnisse äußerst schwierig, sagte Herget.

Die verschiedenen Eigentümer seien sich untereinander nicht einig. Die kleineren Unternehmen, die das Haus bis zu seinem Leerstand genutzt hatten, befänden sich entweder in der Auflösung oder wären bereits abgemeldet. Dem Vernehmen nach sollen auch russische Kapitalgesellschaften teilsweise am Grundstückseigentum beteiligt sein.

Herget kündigte an, das Gebäude wieder nutzen zu wollen. Erst vor einer kurzen Zeit war ein Teil des Flachbaus mit einer weiteren Etage aufgestockt worden. Konkrete Projekte seien aber noch nicht spruchreif. Das Haus soll aber weiterhin als Gewerbekomplex genutzt werden.

Nuthetals Bürgermeisterin Ute Hustig (Linke) zeige sich bestürzt über die beiden Brandanschläge. Ähnliches sei in ihrer Gemeinde noch nicht vorgekommen, sagte sie. Nuthetal habe eine niedrige Kriminalitätsrate. Hustig hofft, dass sich solche Brandanschläge wie am Sonntag- beziehungsweise am Montagabend nicht noch einmal wiederholen.

Von Heinz Helwig

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