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Telekom bringt Breitbandtechnologie nach Teltow Schneller durchs Netz

Nun soll auch die High-Tech-Hochburg Teltow das schnelle Internet bekommen: Die Deutsche Telekom will bis zum Jahresende die Stadt mit der Breitbandtechnologie ausrüsten. Vor allem mittelständische Betriebe warten sehnlichst auf diesen Ausbau, von dem sie sich wirtschaftliche Vorteile erhoffen. Das Datennetz soll ab Februar 2016 nutzbar sein.

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Nun bekommt auch Teltow den Anschluss an die schnelle Datenautobahn.

Quelle: Archiv

Teltow. Die High-Tech-Hochburg Teltow soll jetzt auch im Internet in der neuen Zeit ankommen: Die Deutsche Telekom will bis zum Jahresende mehr als 11 000 Haushalte und Gewerbetreibende mit der Breitband-Technologie versorgen. Dazu wird die Telekommunikationsfirma im Stadtgebiet etwa 50 neue Verteilerkästen aufstellen oder die vorhandenen aufrüsten. Außerdem sollen rund 20 Kilometer Glasfaserleitungen verlegt werden. Die Arbeiten beginnen am Montag, kündigte Telekom-Projektleiter Uwe Klawitter am Freitag im Teltower Rathaus an.

„Wir wissen, dass Teltow im Jubiläumsjahr steht und werden die Baustellen überschaubar machen“, verspricht Klawitter. Los gehen soll es in der Genshagener Straße und der Güterfelder Straße in Ruhlsdorf sowie in der Max-Sabersky-Allee in Seehof. „Wir wollen weitestgehend die vorhandenen Kanäle nutzen. Doch einige neue Baustellen werden sich nicht vermeiden lassen“, wirbt der Projektleiter um Verständnis.

Teltows Bürgermeister Thomas Schmidt (SPD) ist froh, nun endlich das schnelle Internet auch in seiner Stadt zu bekommen. „Es gibt zahlreiche Anfragen von Bürgern und Gewerbetreibenden.“ Wie wichtig gerade für mittelständische Betriebe die Breitbandtechnologie ist, verdeutlicht Potsdam-Mittelmarks Wirtschaftsförderer Martin Rätz: „In der Oderstraße arbeitet ein Unternehmen, das Luftaufnahmen von Versorgungsleitungen anfertigt. Der Geschäftsführer zieht die Aufnahmen auf einen Stick und schickt diesen per Post nach Kanada“, beschreibt Rätz die derzeitige Datenübertragung. Das gehöre nun endlich der Vergangenheit an.

Die Kosten für den Breitbandausbau trägt die Telekom allein. „Teltow ist eine prosperierende Stadt sowohl beim Wohnen als auch beim Gewerbe“, begründet Klawitter das Engagement. Wie viel das Unternehmen in Teltow investiert, will er „aus Wettbewerbsgründen“ nicht sagen. Beim Ausbau soll auch die relativ neue Vectoring-Technik eingesetzt werden, die elektromagnetische Störungen zwischen den Kupferleitungen beseitigt und damit die Datenübertragung beschleunigt. Die Breitband-Technologie soll ab Februar 2016 nutzbar sein.

Info: Weitere Infos unter www.telekom.de/schneller

Von Heinz Helwig

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