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Brennendes Heulager bedroht Pritzerbe

Feuerwehr räumt Scheune leer Brennendes Heulager bedroht Pritzerbe

Das war knapp: In der dicht bebauten Altstadt von Pritzerbe kam es am Freitagabend zu einem Schwelbrand. Ein Heulager stand kurz davor in Flammen aufzugehen. Feuerwehrleuten gelang es noch rechtzeitig den Schwelbrand abzulöschen. Mit bloßen Händen und Forken wurden rund 40 Heuballen auf einen Hänger verladen und aus der Stadt gefahren.

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Das Pritzerber Tanklöschfahrzeug in der Gartenstraße.

Quelle: Frank Bürstenbinder

Pritzerbe. Für die Pritzerber Altstadt hätte es viel schlimmer kommen können. So blieb es am Freitagabend glücklicherweise bei einem Schwelbrand in einer Scheune in der Gartenstraße, den Feuerwehrleute aus dem Amt Beetzsee zügig unter Kontrolle bekamen. Trotz der engen Bebauung wurden keine weiteren Gebäude beschädigt. Niemand kam zu Schaden.

Gegen 19 Uhr heulten in mehreren Orten zwischen Havel und Beetzsee die Sirenen. „Die erste Meldung machte mir echt Sorgen. Ein Feuer mitten in Pritzerbe kann schlimme Folgen haben“, sagte Amtsbrandmeister Jan Lehnhardt. Aus bisher unbekannten Gründen erhitzte sich ein Heulager, dass sich in einer Hofscheune in der Gartenstraße 1 befand. Dicker Qualm stieg über dem Privatgrundstück auf. Feuerwehren aus Pritzerbe, Marzahne, Fohrde und Radewege rückten an.

Die Heubunde wurden von der Feuerwehr auf einen Anhänger verladen

Die Heubunde wurden von der Feuerwehr auf einen Anhänger verladen.

Quelle: Frank Bürstenbinder

In der engen Gartenstraße positionierten sich Tanklöschfahrzeuge, die für die unter Atemschutz vorrückenden Angriffstrupps das erste Löschwasser bereitstellten. Außerdem wurden Schlauchstrecken aufgebaut. Es bestand die Gefahr, dass der Schwelbrand zu einem Flammenmeer durchzündet. Das musste unbedingt verhindert werden. Mit Sorge beobachteten Nachbarn wie Hans Kleem das brenzlige Geschehen: „Wollen wir hoffen, dass die Sache glimpflich abgeht“, so der Pritzerber.

Unter Atemschutz machen sich Feuerwehrleute auf den Weg in die Scheune

Unter Atemschutz machen sich Feuerwehrleute auf den Weg in die Scheune.

Quelle: Frank Bürstenbinder

Es gelang den Kameraden den Schwelbrand einzudämmen und abzulöschen. Anschließend wurden rund 40 Bunde Heu per Hand aus der Scheune geschafft und auf einen Traktoranhänger verladen. Danach transportierte der Besitzer die ganze qualmende Fuhre aus der Stadt, um sie auf einen Acker zu kippen. Für die Gartenstraße war damit die Gefahr gebannt. Nach ohnehin anstrengenden Einsatzstunden beim Orkan Xavier konnten die Feuerwehren ein größeres Unheil für Pritzerbe verhindern. Die Ursache für den Schwelbrand wird noch zu ermitteln sein. Es soll am Nachmittag Arbeiten mit offener Flamme am Dach der Scheune gegeben haben.

Von Frank Bürstenbinder

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