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Potsdam-Mittelmark Brück: Dubiose Spur der roten Punkte
Lokales Potsdam-Mittelmark Brück: Dubiose Spur der roten Punkte
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14:40 03.02.2016
Helmut Kautz (li.) und Hartmut Schulze inspizieren die dubiosen Markierungen im Brücker Kirchenwald. Quelle: Andreas Koska
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Brück

Die Bedeutung scheint klar: Wenn Bäume am Stamm leuchtend rote Markierungen aufweisen, droht deren Fällung. Nun hat der Brücker Thomas Haseloff solche Punkte und Striche auf Bäumen bei Brück-Rottstock entdeckt, mitten in dem der Kirchengemeinde gehörendem Wald. Umgehend informierte er Pfarrer Helmut Kautz. „Wir haben das nicht veranlasst“, sagt dieser verwundert über die dubiosen Zeichen.

Er fragte beim Förster nach, informierte sich bei den Kirchenbehörden, niemand wusste etwas von anstehenden Arbeiten im Wald. Am Mittwoch in den frühen Morgenstunden nahm der Geistliche das Phänomen gemeinsam mit Hartmut Schulze vom Gemeindekirchenrat in Augenschein. Der Ausflug gleicht einer Expedition, geht kreuz und quer durch den Kiefernforst. Schulze kennt sich aus und findet zielsicher die fragliche Stelle. Quer durch den rund 15 Hektar großen Kirchenwald verläuft die Spur der roten Zeichen – fast wie mit dem Lineal gezogen.

Rund 60 Bäume unterschiedlichen Alters und verschiedener Stärke tragen die Markierung. Auf einer Länge von etwa 400 Metern sind die Kiefern ausgezeichnet. Die Linie beginnt im Süden in Höhe einer ehemaligen Flak-Stellung der NVA, wo auch das Kircheneigentum den Anfang hat, und endet mit der Grenzen zum Nachbarn. „Ich kann mir keinen Reim darauf machen“, sagt Kautz. Er würde gerne wissen, wer die Bäume gekennzeichnet hat uns weshalb da geschah. Sein Vermutungen reichen von Holzdieben über die Anlage eines Waldweges bis zu mystischen Deutungen.

„Wir lassen die Kiefern wachsen, um in Zukunft durch den Einschlag Gelder für notwendige Kirchensanierungen zu haben“, erklärt Kautz zu den Plänen der Gemeinde. Der Pfarrer und der Kirchenrat wollen jetzt verstärkt ein wachsames Auge auf dem Wald haben. „Vielleicht war es ja auch ein Irrtum, ein Versehen“, sagt Helmut Kautz. „Es wäre schön, wenn sich der Verursacher bei uns melden würde“, bittet der Brücker Pfarrer Aufklärung.

Von Andreas Koska

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