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Potsdam-Mittelmark Brück: Große Solidarität nach Bombendrohung
Lokales Potsdam-Mittelmark Brück: Große Solidarität nach Bombendrohung
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17:12 27.06.2015
Trotz Bombendrohung kommen viele Zuschauer zu den „Titanen der Rennbahn“.   Quelle: Veranstalter
Brück, Potsdam

 Nach dem Ende mit Schrecken am Freitag geht die beliebte PferdeshowTitanen der Rennbahn“ wie geplant am Wochenende weiter. Weder der Veranstalter – der Kaltblut Zucht- und Sportverein Brück – noch die Zuschauer lassen sich durch die Bombendrohung vom Freitag einschüchtern. Die Veranstaltung findet wie geplant bis Sonntag statt.

Thomas Haseloff, Vorsitzender des Vereins Kaltblut Zucht- und Sportverein Brück. Quelle: privat

Solidarität mit den Veranstaltern

Der Auftakt am Sonnabend war laut dem Vereinsvorsitzenden Thomas Haseloff „grandios“. „Gefühlt ist alles so wie immer, einschließlich der vielen Besucher“, so Haseloff. Und der Veranstalter zeigt sich beeindruckt von den Reaktionen: „Wir erfahren eine große Solidarität, die Zuschauer stehen geschlossen hinter uns.“ Über Facebook hatten viele Menschen ihre Solidarität bekundet, und es gab viele unterstützende Anrufe. Im vergangenen Jahr sahen über 25.000 Zuschauer die „Titanen der Rennbahn“.

Bombendrohung zum Auftakt am Freitag

Der Auftakt der beliebten dreitägigen Pferdeshow „Titanen der Rennbahn“, die alljährlich in Brück stattfindet, endete am Freitagabend wegen einer Bombendrohung mit der Evakuierung des Geländes. Mehrere hundert Zuschauer waren laut Thomas Haseloff betroffen.

Ein Großaufgebot von Polizei und Feuerwehr sucht nach der angeblichen Bombe. Quelle: Julian Stähle/ Patrick Plönnig

Großes Lob für die Polizei

Ein großes Lob geht vom Veranstalter an die Polizei. Sie habe „sehr sehr gute Arbeit geleistet“, so Haseloff. In kürzester Zeit sei das Gelände geräumt und abgesucht gewesen. Samstag früh um 1:30 Uhr war das Areal laut Haseloff schon wieder freigegeben.

Störung des öffentlichen Friedens

Auch wenn am Freitag kein Sprengsatz gefunden wurde, so ist die Bombendrohung doch kein Kavaliersdelikt. Es liegt der Strafbestand der "Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten" nach Paragraf 126 Strafgesetzbuch (StGB) vor. Sollte der Anrufer geschnappt werden, drohen ihm eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe. Der Drohanruf war von einer Telefonzelle in Werder/Havel abgesetzt worden.

Von MAZonline

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