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Brück: Strategie für Miteinander gesucht

Zukunftsdialog für Flüchtlinge Brück: Strategie für Miteinander gesucht

Die Kriege und Krisen auf der Welt zeigen ihre Auswirkungen bis in den Hohen Fläming. Etwa 1000 Geflüchtete, die diese Not hinter sich lassen wollen, haben hierzulande eine Bleibe gefunden. Wahlweise in Übergangswohnheimen, Notunterkünften oder Wohnungen sind sie untergebracht. Doch mit der Unterbringung und Versorgung ist es nicht getan.

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Musikalischer Empfang von Flüchtlingen in Bad Belzig im vergangenen August.

Quelle: René Gaffron

Brück. Die Kriege und Krisen auf der Welt zeigen ihre Auswirkungen bis in den Hohen Fläming. Etwa 1000 Geflüchtete, die diese Not hinter sich lassen wollen, haben hierzulande eine Bleibe gefunden. Wahlweise in Übergangswohnheimen, Notunterkünften oder Wohnungen sind sie untergebracht. Doch mit der Unterbringung und Versorgung ist es nicht getan.

Das ist nicht zuletzt die Erkenntnis der Koordinierungsstelle für den Lokalen Aktionsplan „Hoher Fläming“. Auf den verschiedenen Bundesprogrammen zur Unterstützung von Demokratie und Toleranz sind dem folgend Projekte für das Miteinander unterstützt worden. „Nun freilich stehen neue Herausforderungen bevor, die mit den neuen Nachbarn zu bewältigen sind“, sagt Florian Görner. Der Koordinator hat deshalb mit Partnern wie Kreisverwaltung Potsdam-Mittelmark, Regionaler Arbeitsstelle für Ausländerfragen zum Zukunftsdialog eingeladen.

Beim ursprünglichen Termin im vergangenen November hatten zahlreiche Mitstreiter noch passen müssen, da es zunächst einmal galt, die praktische Arbeit in Bad Belzig, Brück, Hohenspringe, Kuhlowitz und Schmerwitz zu leisten. Am Wochenende soll in der Kur- und Kreisstadt nun aber Zeit sein für eine Bestandsaufnahme und daraus ableitend die Strategie. Dazu wird für Sonnabend, 10 bis 17 Uhr, ins Technologie- und Gründerzentrum eingeladen.

Zum Auftakt sollen Heiko Homburg vom Verfassungsschutz die aktuelle Situation des Rechtsextremismus zwischen Havel und Fläming analysieren und Angelika Thiel-Vigh vom Netzwerk „Tolerantes Brandenburg“ das Handlungskonzept näher erläutern. Dann soll in Arbeitsgruppen zum einen darüber geredet werden, wie Flüchtlinge kurz- und langfristig unterstützt werden und wie den Aktivitäten den Rechtsextremen entgegen getreten werden kann. Im Anschluss noch jeweils Zeit bleiben, um Erfahrungen auszutauschen und Verabredungen zu treffen.

info: Florian Görner, LAP-Koordinierungsstelle in der Kur- und Kreisstadt Bad Belzig, Berliner Straße 4, telefonischer Kontakt unter der Telefonnummer 0162/20 01 576.

Von René Gaffron

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