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Potsdam-Mittelmark Brück bekommt 2018 eigenes „Maerker“-Portal
Lokales Potsdam-Mittelmark Brück bekommt 2018 eigenes „Maerker“-Portal
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00:18 13.10.2017
Ab Januar soll auch das Amt Brück beim „Maerker“ vertreten sein. Quelle: Andreas Koska
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Brück

Über 75 000 Hinweise wurden über das Internetportal „Maerker“ bereits an die Brandenburger Kommunen gerichtet – vom Schlagloch über kaputte Laternen bis hin zur Kritik an der Arbeit der Verwaltung. 100 Gemeinden, Städte und Ämter sind dabei, darunter das Amt Niemegk und die Stadt Treuenbrietzen. Das Amt Brück, Bad Belzig und Wiesenburg sind bisher nicht in dem Bürgerportal vertreten. Über die Gründe gibt Brücks Amtsdirektor Marko Köhler Auskunft.

Mehr als 100 Kommunen in ganz Brandenburg machen bereits beim „Maerker“ mit, wieso nicht auch Brück?

 Andreas Köhler: Ich habe das Amt erst vor drei Monaten übernommen und könnte über die Gründe für die bisherige Nicht-Teilnahme nur spekulieren.

Könnten Sie sich denn vorstellen, dass das Amt Brück künftig ebenfalls auf der Internetplattform vertreten ist?

Die Leiterin des Fachbereiches Ordnung und Bauen, Marion Jahn, hat uns vor kurzem das Maerker-Portal vorgestellt. Es handelte sich dabei um eine interne Infoveranstaltung für die Mitarbeiter und mich. Ich habe den Fachbereich anschließend beauftragt, die Einführung des Maerker zum 1. Januar 2018 zu realisieren.

Wird das aus heutiger Sicht zeitlich klappen?

Ich gehe davon aus, dass die Umsetzung planmäßig erfolgt. Genauere Infos zum Stand der Maßnahmen habe ich zwar erhalten, muss das aber noch genauer betrachten. Wir sollten als Amtsverwaltung offen bleiben für neue Entwicklungen und der „Maerker“ ist ein Teil davon.

Hatten sich zuvor Bürger oder Kommunalpolitiker gewünscht, am „Maerker“ teilzunehmen?

Ich wurde schon mehrfach darauf angesprochen und die Teilnahme am Bürgerportal war auch ein Bestandteil meines Konzepts.

Welche Themen aus dem Amtsbereich könnten Ihrer Meinung auf der Plattform angesprochen werden?

Alltägliche Probleme wie der Zustand von Straßen und Gehwegen sowie der Straßenbeleuchtung. Darüber hinaus Hinweise zu illegalen Müllentsorgungen, aber auch Fragen und Vorschläge zur Entwicklung unserer Gemeinden.

Wie haben Sie die Beschwerden bisher erreicht?

Bislang lief das über die üblichen Wege wie Brief, Telefon, E-Mail oder das persönliche Gespräch. Auch werden Probleme in den Einwohnerfragestunden beispielsweise in den Gemeindevertretersitzungen dargestellt.

Wäre das Portal somit nicht eine Erleichterung für den Bürger und auch für die Mitarbeiter?

Der „Maerker“ soll kein Ersatz für bestehende und etablierte Formen der Kommunikation sein, sondern eine Erweiterung darstellen. Insbesondere erhoffe ich mir, dass der Ablauf des Verwaltungshandelns für den Bürger noch transparenter wird.


Von Andreas Koska

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