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Brück Angler beziehen erstmals eigenes Quartier
Lokales Potsdam-Mittelmark Brück Angler beziehen erstmals eigenes Quartier
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17:24 26.04.2018
Die Angler haben jetzt ihren Vereinsraum in der ehemaligen Bankfiliale neben dem Konsum. Quelle: Andreas Koska
Cammer

Die Ortsgruppe der Angler bildet mit 45 Mitgliedern den größten Verein in Cammer. Demnächst werden sie zum ersten Mal seit Gründung vor 56 Jahren ein eigenes Domizil beziehen. „Wir haben 313 Arbeitsstunden ehrenamtlich geleistet und 5000 Euro in die Renovierung investiert“, bilanziert Vorstandsmitglied Peter Jechow.

Seit Oktober wurde in der ehemaligen Bank-Geschäftsstelle gewerkelt. Elektroleitungen wurden neu verlegt, der Sanitärtrakt gänzlich erneuert, eine Kochecke eingebaut und ein Durchbruch zum Toilettenbereich herausgestemmt. „Wir haben auch für die Betreiberin des Konsums einen extra Sanitärraum eingerichtet“, berichtet Jechow.

Hilfe aus Hessen

Die Verkaufstelle befindet sich im gleichen kommunalen Gebäude, in dem sich die Petrijünger nun etablieren. Dabei hatten die Angler das Glück, auf einen Gleichgesinnten zu treffen. Der Hesse Ulrich Strohal ist selbstständiger Handwerker. Der Installateur führt seinen Betrieb zwar in Staufenberg bei Gießen, erfuhr aber von dem Vorhaben.

Er ist selbst begeisterter Angler und griff den Kameraden unter die Arme, indem er Material für Bad und Küche sowie Heizung spendete. „Er ist unser größter Sponsor. Ohne ihn hätten wir es sicher nicht gepackt“ ist Vorsitzender Ralf Gutschmidt überzeugt.

Platz für Schulungen

Im großen Vereinsraum finden neben den geselligen Veranstaltungen die Schulungen statt. Der Vereinschef bereitet dort den Nachwuchs auf die Fischereiprüfung vor. Fünf Kinder gehören dem Verein an. „Es könnten mehr sein, wenn wir gleich im Dorf ein Angelgewässer hätten“, glaubt Christian Friedrich. Der 70-jährige ist seit einigen Jahrzehnten dabei.

Der Cammersche Verein betreut den so genannten Malbusen am Schöpfwerk und die Plane zwischen dem Sandfang bei Trebitz bis kurz vor Golzow. Dort findet dreimal im Jahr ein Hegefischen statt, der Verein nimmt auch am Kreisangeln teil und einmal im Jahr geht es auf große Fahrt. Am liebsten würde man die „Balaton“ genannte ehemalige Kiesgrube in Hege übernehmen. Naturschutzrechtliche Vorschriften stehen dem bisher entgegen.

Traditionelles Osterfeuer

Der Verein engagiert sich darüber hinaus im Dorfleben. Traditionelles Osterfeuer und neuerdings das Einheitsfeuer, immer am 2. Oktober im Gutspark seien genannt. Vor kurzem wurde der Volierenzaun dort von den Anglern mit eine Elektroschutz versehen, damit der Fuchs nicht ohne weiteres die Vögel angreifen kann. „Wir haben ferner zwei bis dreimal im Jahr ein Skatturnier veranstaltet.

Austragungsort war immer die Gaststätte ’ Deutsches Haus’. Jetzt werden wir wohl den Vereinsraum dafür nutzen“, erzählt Peter Jechow. Nach dem Tod von Gastwirtin Ingrid Schulze, welche die Angler stets willkommen geheißen hat, wird ein eigenes Quartier als Alternative mehr denn je geschätzt.

Von Andreas Koska

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