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Brück Geldvergabe an Brücker Vereine diskutiert
Lokales Potsdam-Mittelmark Brück Geldvergabe an Brücker Vereine diskutiert
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13:49 14.02.2019
Der Neujahrsempfang des Karnevalverbandes Mark Brandenburg wurde am 13. Januar 2019 in Brück gefeiert. Die Jecken freuen sich im Jubiläumsjahr auf die Unterstützung der Stadt. Quelle: Dirk Fröhlich
Brück

2000 Euro sind im Haushaltsplan der Stadt Brück für gemeinnützige Vereine und Interessengruppen eingeplant. Diese stellten aber Anträge in Höhe von 2250 Euro. Im Sozialausschuss wurde die Vergabe der Zuschüsse diskutiert.

Brücker Jecken planen für Jubiläumsjahr

So soll der Brücker Karnevalsverein in seinem 60. Jubiläumsjahr 500 Euro erhalten. Die Jecken wollen das Geld für Feierlichkeiten, die Bereitstellung von Eintrittskarten und Orden investieren. „Im Karnevalsverein engagieren sich nach dem Fußballverein die meisten Kinder. Das ist wichtig für die Gemeinschaft im Ort“, sagt der Ausschussvorsitzende Matthias Ryll (CDU) auf MAZ-Anfrage.

Die Herausforderung sei es, finanzielle Zuwendungen mit Augenmaß zu verteilen, betont Ryll. Für die Mitglieder des Gewerbevereins Brück sind 500 Euro eingeplant. Das Geld soll für die Organisation des Weihnachtsmarktes und den lebendigen Adventskalender verwendet werden.

Der Feuerwehr- und Traditionsverein Gömnik/Trebitz will 400 Euro in Fackeln, Diesel, Dixi-Toiletten und eine Veranstalterhaftpflichtversicherung investieren. Außerdem beabsichtigen die „Dumperfreunde Planebogen“ 300 Euro für eine Hüpfburg und eine Versicherung für Veranstaltungen auszugeben.

Um kurzfristig noch 150 Euro für den Schützenverein aufzuwenden, sollen 200 Euro für den Brücker Gewerbeverein und den Heimatverein Neuendorf abgezogen und stattdessen aus dem Produktkonto der Stadt zur Finanzierung von Stadtfesten bereitgestellt werden. Darauf einigten sich die Mitglieder des Sozialausschusses.

Ein Jahr zuvor wurden hier noch Anträge in Höhe von 5163 Euro gestellt und Zuwendungen von 1950 Euro erteilt. „Letztes Jahr wurde schon diskutiert, dieses Jahr lief es bislang ruhiger ab“, kommentierte Ryll.

Richtlinien für die Vergabe von Geldern

Bei der Entscheidung zur Vergabe der Gelder bewertet die Verwaltung nach verschiedenen Kriterien. Dazu zählen die Bedeutung des Vereins für die Stadt, Schwerpunkte der gesellschaftlichen Arbeit, Mitgliederzahlen, anstehende Jubiläen, besondere Anlässe und bisherige Förderungen aus vorherigen Jahren. Die Kinder- und Jugendarbeit wird laut einer Richtlinie des Amtes Brück bevorzugt gefördert.

Bürgermeister Matthias Schimanowski (Pro Brück) will abwarten, was am 21. Februar im Hauptausschuss passiert. Dort soll die endgültige Entscheidung über die Vergabe der Gelder fallen. „Der Wahlkampf beginnt langsam, da wollen sich einige in Stellung bringen“, sagte Schimanowski auf MAZ-Anfrage.

Von André Großmann

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