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Brück Gemeinde ändert den Entwurf für die neue Kita
Lokales Potsdam-Mittelmark Brück Gemeinde ändert den Entwurf für die neue Kita
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07:12 01.08.2018
Schon in vielen Sitzungen der Gemeindevertretung wurde über den Kita-Neubau beraten. Quelle: Andreas Koska
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Borkwalde

Es hätte alles so schön werden können. Schließlich gab es in der Borkwalder Gemeindevertretung einen klaren Favoriten im geplanten Kita Neubau: Die Variante „Das Dorf“ hatte mit der abwechslungsreichen Dachneigung zwischen zehn und 26 Grad alle Abgeordneten gleichermaßen angesprochen.

Doch nun erwies sich ausgerechnet diese originelle Konstruktion als Hinderungsgrund. Zumindest für einige Sitzungsmitglieder. Herhalten muss jetzt „Der Konservative“ Entwurf.

Vermeintliche Regenentwässerungsprobleme

„Das Dorf ist der schönste Entwurf, aber auch der schwierigste, denn er könnte zu Regenentwässerungsproblemen führen", sagte Bürgermeisterin Renate Krüger in der jüngsten Gemeindevertretersitzung zum Kita-Neubau.

Obwohl das von dem Planungsbüro S&P Sahlmann aus Potsdam bestritten wird, wie Matthias Stawinoga (SPD) betonte. Allerdings haben plötzlich auch andere Abgeordnete Bedenken angemeldet.

„Ich hatte auch Bedenken, vor allem weil dann keine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach angebracht werden kann", sagte der Bauausschussvorsitzende Norbert Wurche (Notgemeinschaft) und Egbert Eska betonte, dass „der Entwurf chic ist, aber nichts bringt".

Der Konservative übernimmt

So waren letztendlich doch alle Abgeordneten der Meinung, dass der Entwurf mit der Bezeichnung "Der Konservative" der bessere sei. Die Grundform des Buchstaben "U" bleibt dabei erhalten, aber das Gebäude erhält ein Flachdach.

Die Raumaufteilung wird noch im Einzelnen in Zusammenarbeit mit dem Landesjugendamt festgelegt, erläuterte der Fachbereichsleiter Soziales im Amt Brück Lars Nissen.

Kosten decken sich

Die Kosten decken sich bei der jetzt empfohlenen Variante mit denen der zuerst vorgeschlagenen. Man spricht von rund drei Millionen Euro.

Der gemeinsame Bau der beiden Waldgemeinden soll eine Bruttogeschossfläche von 1095 Quadratmeter und 700 Quadratmeter Nutzfläche haben.

Durch das Gebäude und die Nebenanlage sowie den Garten und die vor jedem Gruppenraum geplanten Terrassen würde man rund ein Viertel des ein Hektar großen gemeindeeigenen Grundstücks zwischen Ernst-Thälmann-Straße und dem Astrid-Lindgren-Platz bebauen.

Förderungsantrag

Um die Finanzierung abzusichern, will man sich in Borkwalde um eine Förderung bemühen. Der Bau soll jedoch auch dann kommen, wenn es keine Förderung geben sollte.

„Dann müssen wir einen Kredit aufnehmen", sagte Nissen. Die jetzige Kita wird im Jahr 2020 endgültig abbezahlt sein, so dass die Gemeinde dann einen Kredit ohne weiteres erhalten würde.

„Wenn wir junge Familien im Ort haben wollen, müssen wir entsprechende Einrichtungen schaffen und vorhalten", betonte die Bürgermeisterin und setzte sich für den Bau ein.

Laut Planung sollen hier 66 Kitaplätze entstehen. „Die Kita wird gebraucht, die müssen wir bauen", betonte auch Andreas Link (WiB). Das sahen auch alle anderen so, der Beschluss wurde einstimmig gefasst.

Von Andreas Koska

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