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Brück Gemeinde investiert kräftig in Schule und Kita
Lokales Potsdam-Mittelmark Brück Gemeinde investiert kräftig in Schule und Kita
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07:47 07.12.2018
Uwe Schomburg ist Gemeindevertreter in Borkheide. Quelle: Andreas Koska
Borkheide

Jeder Borkheider Bürger hat am 1. Januar 2019 theoretisch 1310 Euro Schulden. So hoch ist die Pro-Kopf-Verschuldung der Gemeinde Borkheide, die rund 2000 Einwohner zählt. Im Augenblick hat Borkheide drei Kredite in einer Höhe von 1,58 Millionen Euro, von denen einer im kommenden Jahr abgelöst werden könnte. Zwei weitere könnten umgeschuldet, das heißt mit günstigeren Zinsen versehen werden.

„Der Haushalt sieht sehr gut aus, wir werden das Jahr gut abschließen“, gab sich der Finanzausschussvorsitzende Uwe Schomburg zufrieden. Er dankte der Kämmerei für die gute Zusammenarbeit.

Sowohl die Liquidität ist gesichert als auch die Rücklagen sind ausrechend – derzeit liegen auf dem Konto der Gemeinde etwa 1,4 Millionen Euro. So kann auch im kommenden Jahr knapp eine Million Euro in die Einrichtungen der Gemeinde und die Infrastruktur investiert werden. Außerdem will man den Neubau der Grundschule und einer Turmhalle angehen. Dafür hofft man auf Förderung und geht davon aus, dass eine Kreditaufnahme notwendig werden wird. Geplant wird mit Kosten in Höhe von 6,6 Millionen Euro für das Vorhaben.

Den größten Posten bei den Investitionen für das Jahr 2019 bildet der Anbau der Kita „Sonnenschein“, Hierfür sind 420 000 Euro vorgesehen. Die Maßnahme wird jedoch erst begonnen, wenn die Fördermittelzusage vorliegt. Hier rechnet man mit rund 270 000 Euro. Dazu sollen ein Klettergerüst für die Kita-Kinder und diverse Möbel angeschafft werden.

Für die Schule will die Gemeinde insgesamt 200 000 Euro ausgeben. Für die Freifläche sind 10 000 Euro für einen Kletterturm samt Rutsche vorgesehen. Der Neubau ist mit 190 000 Euro eingestellt. Neben 3000 Euro für den Kauf notwendiger Grundstücke sind es die Planungskosten bis zur der Leistungsphase sechs benötigt werden. Mit dem Bau wird dann erst im Jahr 2020 begonnen.

Für Investitionen am Sportplatz soll der BSV 90 13 000 Euro bekommen, der Spielplatz in der Breiten Heide erhält für 20 000 Euro einige neue Spielgeräte. Turm, Wippe und die Sandkastenumrandung werden erneuert. Am Gemeindehaus wird die Briefkastenanlage aufgebaut. Die Radstation soll eingeweiht werden und der Mehrgenerationenspielplatz könnte entstehen. Dafür sind Mittel im laufenden Jahr vorgesehen.

Neben Schule und Kita bildet in Borkheide der Straßenausbau einen Schwerpunkt. Im kommenden Jahr soll der Ahornweg ausgebaut werden, inklusive der Beleuchtung. Das soll 210 000 Euro verschlingen, allerdings werden die Anlieger am Ausbau beteiligt. Hier erwartet die Gemeinde Borkheide einen Rückfluss von insgesamt rund 130 000 Euro.

Die Kosten der Beleuchtung in der Michaelstraße und am Rosensteg sind schon in 2018 veranschlagt worden und werden in das Jahr 2019 übertragen. Neu hinzugekommen ist die Errichtung der Beleuchtung „Im Dachsbau“ und am Kiefernweg, hingegen wird Am Spechthammer erst ein Jahr später mit dem Aufbau neuer Laternen begonnen.

„Die Gefahr eines Haushaltssicherungskonzepts besteht nicht“, betonte Uwe Schomburg und verwies darauf, dass die geringer werdenden Gewerbesteuereinnahmen zum Teil über Zuweisungen abgefangen werden.

Dem Haushalt wurde einstimmig zugestimmt, damit ist Borkheide nach Golzow die zweite Gemeinde im Amt Brück, die schon vor dem Jahreswechsel das Zahlenwerk verabschiedet hat.

Von Andreas Koska

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