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Brück Investoren wollen Solaranlagen errichten
Lokales Potsdam-Mittelmark Brück Investoren wollen Solaranlagen errichten
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19:24 24.09.2018
Auf den Feldern bei Linthe sollen, finanziert von zwei Investoren, drei neue Solaranlagen entstehen. Quelle: dpa
Linthe

Die Unternehmensgruppe „Green City" möchte zwei Solaranlagen entlang der Autobahn 9 bei Alt Bork und bei Linthe errichten. Die so genannten Bagatellanlagen sollen eine Nennleistung von 750 Kilowatt haben. Allerdings ist dafür die Änderung des Flächennutzungsplans erforderlich, da die ins Auge gefassten Strecken westlich von Alt Bork und unweit der Belziger Straße in Linthe bislang als Ackerland deklariert sind.

Die Gemeindevertretung konnte sich in ihrer jüngsten Sitzung noch zu keiner Entscheidung durchringen. „Vorher müssen die Ortsbeiräte informiert und angehört werden“, betonte Bürgermeister Ottheiner Kleinerüschkamp. Dirk Woldrich von „Green City“ stellte den Abgeordneten das Vorhaben und die Firma vor. Die Anlagen sollen demnach für eine Laufzeit von 25 Jahren zuzüglich einer Option über weitere fünf Jahre errichtet werden.

Das Unternehmen sichert den Rückbau über eine Bürgschaft. Mit den Eigentümern der Flächen werden Pachtverträge abgeschlossen. Es ist zudem geplant, den Strom ins Netz einzuspeisen. „Allerdings könnte die Gemeinde Linthe die Energie auch von uns erwerben“, sagte Woldrich und warb für sein Anliegen um Zustimmung.

Neue Arbeitsplätze werden bei dieser Investition nicht entstehen, allerdings sollen die Pflege des Areals als auch mögliche Wartungsarbeiten an ortsansässige Firmen vergeben werden, versprach der Investor. Dirk Woldrich betonte, dass sich seine europaweit tätige Firma als Projektentwickler betätigt, aber auch in Forschung und Entwicklung der Speichertechnologien investiert.

Unter eigener Betriebsführung werden zurzeit 24 Anlagen mit knapp 68 000 Kilowatt Leistung betrieben. Woldrich warb dabei für Bürgerbeteiligung, da diese grundsätzlich möglich sei. Falls die Gemeinde der notwendigen Änderung des Flächennutzungsplans zustimmt, werden dann städtebauliche Verträge ausgearbeitet. Denn der Gemeinde sollen im Zuge der Investition keine Kosten entstehen.

Nicht nur die „Green City“ plant einen Solarpark. Auch die „Sybac Solar Entwicklungs GmbH“ will in Linthe tätig werden. Ein Firmenvertreter berichtete, dass man eine der Firma Max Bögl gehörende Fläche kaufen und darauf ebenfalls eine Bagatellanlage errichten möchte. Demnach soll das Feld an die Bögl-Stiftung zum Selbstverbrauch verpachtet werden. Damit will dann Bögl den Eigenenergieverbrauch decken, der bei rund 500 000 Kilowatt im Jahr liegen soll.

Auf die Frage des Bürgermeisters Ottheiner Kleinerüschkamp, weshalb man die Module nicht auf die Hallendächer bauen könne, antwortete der Firmenvertreter, dass man auch darüber bereits im Gespräch sei.

Die Gemeinde Linthe hat in diesem Fall keine Einwirkungsmöglichkeiten, da die Fläche sich im Gewerbegebiet befindet und dort solche Anlagen grundsätzlich zulässig sind. Allerdings wollte das Unternehmen die Abgeordneten trotzdem vorab über das Vorhaben informieren.

Von Andreas Koska

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