Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brück Im Familienzentrum geht es stets kunterbunt zu
Lokales Potsdam-Mittelmark Brück Im Familienzentrum geht es stets kunterbunt zu
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:42 28.01.2019
Marlies Biniok leitet das Familienzentrum Borkheide/Borkwalde seit November 2017. Quelle: Josephine Mühln
Borkheide/Borkwalde

 Marlies Biniok leitet das Familienzentrum Borkheide/Borkwalde seit November 2017. Im MAZ-Interview spricht die 38-Jährige über das vergangene Jahr und neue Herausforderungen.

Frau Biniok, wie fällt insgesamt Ihre Bilanz für 2018 aus?

Marlies Biniok: Sehr gut. Wir hatten einen guten Zulauf in den Krabbelgruppen und beim Schwangerenfrühstück – damit bin ich sehr zufrieden. Auch der Nähkurs, den ich selbst angeboten habe, war sehr gut besucht. Wir sind ja hier im ländlichen Raum und sprechen daher nicht von 30 oder mehr Leuten, aber ich denke, dass die Resonanz für die kleinen Gemeinden völlig ausreichend ist. Ich habe echt Glück mit den Müttern, die sind alle richtig toll.

Woher kommen die Teilnehmer?

Das ist kunterbunt gemischt. Wir haben Muttis aus Borkheide und Borkwalde, aber auch aus Fichtenwalde und manchmal Beelitz. Welche aus Alt Bork und Neuendorf sind auch dabei. Insgesamt sind viele Zugezogene darunter, die durch die Krabbelgruppe und das Schwangerenfrühstück einen super Zugang und Anschluss gefunden haben. Da haben sich bereits Freundschaften entwickelt – so, wie man es gerne hätte.

Welche Angebote liefen neben Krabbelgruppe, Schwangerenfrühstück und Nähkurs außerdem besonders gut?

Die Erste-Hilfe-Kurse laufen auch sehr gut. Außerdem habe ich im vergangenen Jahr einen Elternabend zum Thema Trotzphase angeboten, der war auch gut besucht. Das möchte ich in diesem Jahr weiter ausbauen und mehr Angebote dahingehend schaffen. Dazu will ich eine Umfrage starten, um rauszufinden, wo der Bedarf ist und welche Themen gewünscht werden – die Eltern sollen mitentscheiden.

Gab es Angebote, die nicht so gut gelaufen sind?

Die Familiennachmittage, die etwa zwei Mal pro Monat stattfinden, wurden leider noch nicht so gut angenommen. Nur wenige Besucher finden da den Weg zu uns. Wir sind – wie bei allen Angeboten – immer auf der Suche nach den Gründen dafür, warum ein Angebot sehr gut angenommen wird und ein anderes eher nicht oder weniger. Dabei sind wir auch auf das Feedback der Besucher angewiesen. Wir sind fehlerfreundlich und bleiben offen für Anmerkungen jeder Art.

Soll das Angebot deshalb eingestampft oder umstrukturiert werden?

Nein, das läuft weiter. Das Familiencafé vergangene Woche in Borkheide war ganz gut besucht, da haben wir Waffeln gebacken. Es soll einfach ein niedrigschwelliges Angebot sein, für Kinder jeden Alters, um die erste Hemmschwelle zu überwinden und einen Austausch anzustoßen. Das ist ohnehin unser Ziel: Angebote für jedermann zu schaffen.

Sind für dieses Jahr neue Sachen geplant?

„Zumba für Kids“ in der Kita Borkheide ist schon angelaufen, das wurde gut angenommen. Außerdem möchte ich insgesamt wieder mehr in den Kitas anbieten, weil ich denke, die Eltern da besser erreichen zu können. Ich probiere auch aus, was besser angenommen wird. Für mich ist die Frage: Was brauchen die Familien? Ist es sinnvoller, zum Beispiel noch ein weiteres Schwangerenfrühstück zu machen oder andere Sachen, die gut angenommen werden. Ich glaube, das ist von Gemeinde zu Gemeinde und von Kita zu Kita sehr unterschiedlich, wer was braucht – und wer wofür Zeit hat.

Welche Wünsche haben Sie für die Zukunft des Familienzentrums?

Ehrenamtliche Helfer sind nach wie vor gerne gesehen, die unterstützend tätig werden und vielleicht neue Ideen für Angebote einbringen, um die Vielfalt zu fördern. Das finde ich wichtig. Ich hätte zum Beispiel gerne wieder eine Lese-Oma, die dann auch die Familiennachmittage mit gestalten könnte. Oder wenn jemand etwas kann – stricken, häkeln – das er gerne den Eltern und Kindern weitergeben möchte. Außerdem wäre langfristig für die Arbeit ein zentraler Ort schön, an dem ich von Montag bis Freitag bin – das wäre perfekt. Ein Standort, mit dem beide Gemeinden zufrieden sind.

Von Josephine Mühln

Bei einer Polizeikontrolle in der Borkheider Friedrich-Engels-Straße am Sonnabend haben die Beamten einen 24-Jährigen beim Fahren unter Drogen erwischt – ein entsprechender Test schlug positiv auf Cannabis an.

27.01.2019

Ein als Mülllager genutzter Geräteschuppen ist am Donnerstagnachmittag ein Raub der Flammen geworden. Die Feuerwehr konnte verhindern, dass weitere Bauten schwer in Mitleidenschaft gezogen wurden.

25.01.2019

Johannes Keßler war für eine Woche als Rettungsschwimmer im Naturbad in Borkheide im Einsatz, um eine Auszeit von seinem Beruf zu nehmen. Auch für die kommende Saison werden noch Aushilfskräfte gesucht.

24.01.2019