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Brück Noch ein besonderer Baum
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19:37 29.04.2018
5. Frühlingsfest, erstmals an der Amtsverwaltung. buntes Treiben an Tischen, Ständen, Bühne und Park Quelle: Andreas Koska
Brück

Der von Hermann Strübing geschaffene „Baum der Einheit“ ist offiziell eingeweiht. Das 5. Frühlingsfest der Stadt Brück bot den passenden Rahmen. Die in Kooperation mit dem Tourismusverein Zauche-Fläming organisierte Veranstaltung hat sich neu erfunden.

Weil das Dienstleistungszentrum im Bahnhof Brück geschlossen ist, war das Fest in den Amtspark verlegt worden. Ein Volltreffer. „Damit habe ich nicht gerechnet. So viele Menschen und dazu die Baumblüte als Kulisse – unglaublich“, sagte der Bürgermeister. Matthias Schimanowski schien „seine“ Stadt neu kennenzulernen. Schon lange vor dem offiziellen Beginn um 14 Uhr waren die Tische vor der Bühne besetzt. „Guter Zulauf“, resümierte der Vorsitzende des Tourismusvereins Zauche-Fläming Achim Liesecke mit Blick auf die sich in den Gängen drängenden Personen.

Baum der Einheit mit viel Symbolik

Das Fest wurden dann pünktlich mit der Einweihung des „Baums der Einheit“ eröffnet. Der 81-jährige Schnitzer Hermann Strübing hat die Skulptur erschaffen. Sie ist fünf Meter hoch und symbolisiert das Zusammenwachsen der beiden deutschen Staaten am Beispiel Berlins. Amtsdirektor Marko Köhler interpretiert eine doppelte Symbolik. Ihm kommt es auf das Zusammengehörigkeitsgefühl der sechs Gemeinden im Amt Brück an. „Denn ein enges Miteinander unter Bewahrung der individuellen Identität, bildet das Fundament für eine Entwicklung der Gemeinden und des Amtes“, sagte der Verwaltungschef in seiner Ansprache. Es gab immerhin Interessenten außerhalb des Amtes, die gern das Kunstwerk bei sich postiert hätten. „Ich bin der Auffassung, solch Werk eines Brücker Bürgers in Brück behalten zu müssen“, betonte der Amtsdirektor. Nicht zuletzt befindet sich der aus gewählte Standort am Ra

Hermann Strübing (links) und Amtsdirektor Marko Köhler am neuen Baum der Einheit vor dem Verwaltungsgebäude. Quelle: Andreas Koska

dweg „Deutsche Einheit“, der hierzulande auf der Euroroute R 1 verläuft.

Als wenn die Aussteller und Mitwirkenden den Wunsch von Marko Köhler schon gehört hätten, waren fast alle Kommunen des Amtes an den Marktständen oder auf der Bühne präsent. So traten unter anderen Tanzgruppen aus Damelang, Borkheide, Brück und die Cammertänzer auf. Der Waldbadverein Borkheide und Veranstalter des Konzerts „Baum und Borke“ sowie die Bürgerinitiative „Im Gegenwind“ sind aus Borkheide angereist. Die Initiative „Brück hilft“ hat viele der Flüchtlinge aus dem Übergangswohnheim im Gewerbegebiet ins Zentrum gebracht, damit sie mitfeiern und vor allem die Kinder das vielfältige Angebot mit kreativer und aktiver Beschäftigung nutzen können.

Sirenensignal sorgt kurz für Aufregung

Überall sah man fröhliche Gesichter und die Cheforganisatorin Claudia Hobohm vom Amt Brück strahlte. „Wir haben einen Rekordbesuch, am Bahnhof war es nie so voll“, resümierte die für Tourismus verantwortliche Mitarbeiterin der Amtsverwaltung. Sie glaubt, das es zwischen 2000 und 3000 waren.

Kurz unterbrechen musste die freiwillige Feuerwehr ihre Präsenz. Als die Sirene auf dem Dach des Amtshauses ertönte, musten die Kameraden samt des Löschfahrzeugs mit Blaulicht zügig abrücken. Die Lage entspannt sich jedoch schnell. Die Floriansjünger waren wenige Minuten später zurück. Ein brennender Papierkorb war Auslöser des Alarms, musste aber nicht mehr gelöscht werden.

Von Andreas Koska

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