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Brück Einen Tag nach dem Richtfest gefeiert
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17:25 04.11.2018
Frank Teltow überreichte seinem Wehrführer Detlef Köppen (links) ein Geschenk mit einem Wunsch für das neue Gerätehaus. Quelle: Andreas Koska
Deutsch Bork

Als sich die Kameraden der Ortsfeuerwehr Deutsch Bork am Freitagnachmittag am Rohbau ihres neuen Gerätehauses trafen, war das Richtfest schon Geschichte. „Die Zimmerleute hatten heute keine Zeit, deswegen haben wir es im kleinen Kreis um einen Tag vorgezogen“, sagte die Architektin Kornelia Stephan. Ihr war es wichtig, den Richtspruch zu erhalten und das Schnapsglas zu zerschlagen. „Das bringt Glück“, ist sie überzeugt.

Die Planerin erinnerte daran, dass die Baufreigabe erst am 20. März erfolgt ist und schon am 1.August die Fundamente gegossen waren. Nun steht der Rohbau. „Nächste Woche kommen die Tischler und wenn die Türen und Fenster drin sind, kann auch der Innenausbau beginnen“, blickte die Planerin voraus. Kornelia Stephan geht davon aus, dass im kommenden Jahr das Feuerwehrgerätehaus bezogen werden kann.

Hoffen auf schnellen Fortschritt

Der stellvertretende Brück Amtsdirektor, Lars Nissen, wurde konkreter. „Ich hoffe auf schnellen Baufortschritt, damit spätestens im späten Frühjahr alles fertig ist“, sagte er. Amtswehrführer Uwe Paul hätte es am liebsten noch schneller. „Die Wehr in Cammer bekommt im Januar ihr neues Fahrzeug, einen TSF/W, dann kann das jetzige nach Deutsch Bork abgegeben werden“, sagte der Feuerwehrchef des Amtes.

Auch einige offizielle Vertreter aus dem Amt Brück gratulierten zum Richtfest. Quelle: Andreas Koska

In das alte Gerätehaus passt das neue Fahrzeug aber nicht. Die Zukunft des dann nicht mehr benötigten Gebäudes bleibt weiterhin offen. „Wir freuen uns über das neue Gebäude und werden ganz sicher etwas für die Außenanlagen in den Haushalt einstellen, über die Zukunft des alten entscheidet die Gemeindevertretung“, sagte der Bürgermeister der Gemeinde Linthe, Ottheiner Kleinerüschkamp. Dabei soll das Votum des Ortsbeirats Berücksichtigung finden.

Neubau stärkt Interesse an der Wehr

Architektin Kornelia Stephan fände einen Abriss, der ebenfalls diskutiert wird, schade. „Es ist ein schönes Ensemble und der Abriss wäre eine Sünde“, sagte die Planerin aus Neuehütten.

Ortswehrführer Detlef Köppen und seine Leute habe wenigstens eine Foto-CD vom eigentlichen Richtfest vom Vortag übemittelt bekommen. Quelle: Andreas Koska

Auch Ortswehrführer Detlef Köppen möchte das alte Haus behalten, freut sich jedoch nun über das neue. „Wir können es kaum abwarten, vor allem weil es dadurch ein immer größeres Interesse an der Wehr und mehr Schwung im Ort gibt“, hat Köppen bemerkt.

Die Ortswehr hat im Augenblick 14 Männer und vier Frauen in ihren Reihen. Der Neubau wird rund 510.000 Euro Kosten, wobei 211.000 Euro vom Land als Fördergeld ausgereicht worden sind.

Von Andreas Koska

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