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Brück Viele Tipps für den Alltag beim Tag der Sicherheit
Lokales Potsdam-Mittelmark Brück Viele Tipps für den Alltag beim Tag der Sicherheit
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08:40 27.10.2018
Marion Jahn hatte sichtlich Spaß beim Löschen – natürlich unter Aufsicht der Fachleute. Quelle: Trunschke
Brück

Die Einladung zum zweiten Tag der Sicherheit im Amt Brück erfolgte sehr kurzfristig. Ursache waren eine Veränderungen beim Präventionsteam der Polizei, so dass die Terminabsprachen schwieriger als sonst waren.

Auch wenn dadurch weniger Besucher als erwartet kamen, war der Tag doch ein erfolgreicher. Pünktlich zum Start war Bianca Redlich da, um ihr Fahrrad codieren zu lassen, „weil mir das schon einmal geholfen hat.“ Codiert wird dabei stets nach der Adresse, so dass die Polizei falls notwendig den Besitzer eines Fahrrades ermittelt kann.

Wie es der Zufall wollte, konnte Polizeiobermeisterin Karina Mollenhauer am Veranstaltungstag gleich ein Fahrrad codieren, das in den letzten Tagen in Borkwalde gefunden und beim Amt abgegeben worden war. Jetzt kann es seinem Besitzer zurückgegeben werden.

Mollenhauer freute sich außerdem, dass ihr Präventionsteam jetzt verstärkt wurde: „Prävention ist kein messbarer Bereich, aber was wir am Anfang in der Prävention nicht machen, können wir am Ende bei der Kriminalitätsverhinderung nicht erwarten.“

Gleich nach Redlich wollten zwei Kinder ebenfalls ihre Fahrräder codieren lassen. Allerdings mussten sie erst noch die Einverständniserklärung der Eltern besorgen. Insgesamt konnten Mollenhauer und ihr Mitarbeiter an diesem Tag 16 Fahrräder bestücken.

Fahrräder spielten im Rahmen des Präventionstages noch eine andere Rolle. Das Amt Brück bot zehn Erwachsenenfahrräder und ein Kinderfahrrad zur Versteigerung an, deren Aufbewahrungsfristen abgelaufen waren. Im letzten Jahr waren die Fahrräder noch an die Fahrradwerkstatt der Flüchtlingsinitiative „Brück hilft“ gegeben worden, die sie für interessierte Brücker aufbereitete.

Da es die Werkstatt aber nicht mehr gibt, sollten die Fahrräder diesmal zugunsten der Jugendfeuerwehr des Amtes versteigert werden. Auch die Spendengelder aus dem Verkauf selbst gebackenen Kuchens sollten an die Feuerwehr gehen.

Dieser Plan ging jedoch mangels Teilnehmer nicht ganz auf, lediglich zwei Räder fanden einen neuen Besitzer. Wer Interesse hat, ein Fahrrad aufzuarbeiten, kann sich also gern im Amt melden.

Die Jugendfeuerwehr aus Golzow demonstrierte ihr Können, zum Beispiel beim das Löschen einer Fettexplosion. Wer wollte, konnte auch selbst einmal mit einem Feuerlöscher ein Feuer bekämpfen. „So ein Gerät sollte in jedem Haushalt im Heizungskeller oder Hauswirtschaftsraum vorhanden sein“, findet Amtsjugendwart Danny Hatscher.

Neben Feuerwehr und Polizei gab es viel Material vom ADAC Fahrsicherheitszentrum. Versicherungsfachmann Peter Prokoph informierte über die Verhinderung von Einbrüchen: „Ein einfaches Mittel ist das Herunterlassen von Rollläden.“ Überhaupt empfiehlt er mechanische Lösungen gegenüber elektronischer Überwachung: „Wenn das Smartphone einen Einbruch anzeigt, ist es ja eigentlich längst schon zu spät.“

Auch wenn in diesem Jahr der Zuspruch umstände- und vielleicht auch wetterbedingt nicht so groß war, will die Amtsverwaltung nicht so schnell aufgeben.

Marion Jahn, verantwortlich für Bauen und Ordnung im Amt Brück, hat schon eine Idee: „Für das nächste Jahr möchte ich unbedingt den Überschlagsimulator vom Linther ADAC Fahrsicherheitszentrum dabei haben.“

Von Andreas Trunschke

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