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Brück Wandern für den Frieden
Lokales Potsdam-Mittelmark Brück Wandern für den Frieden
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13:35 30.08.2018
Hermann Strübing am Friedenspfahl in Trebitz. Quelle: Andreas Trunschke
Brück

Hermann Strübing engagiert sich für den Frieden, schnitzt und wandert gern. Vor zehn Jahren hat er an der Zickenwiese in Trebitz einen selbst gestalteten Friedenspfahl aufgestellt. Seitdem führt die Brücker Wandergruppe „Flinke Füße“, der er angehört, jeweils zum Weltfriedenstag eine Friedenswanderung durch.

Die Jubiläumswanderung in diesem Jahr startet am 1. September um 9.30 Uhr am Amtsgebäude, genauer am „Baum der Einheit“, den ebenfalls Strübing angefertigt hat und der im April diesen Jahres zum Brücker Frühlingsfest aufgestellt wurde. Am Start wird der regionale Landtagsabgeordnete Günter Baaske (SPD) reden. Anschließend wird drei Kilometer weit bis zum Friedenspfahl gewandert, wo der Brücker Bürgermeister, Matthias Schimanowski (Pro Brück), das Wort ergreifen wird. Zur Stärkung soll es am Ziel einen kleinen Imbiss geben.

Politiker wandern gern mit

Auch in der Vergangenheit fand die Aktion seitens der Politik immer wieder viel Aufmerksamkeit. Der ehemalige Landrat, Lothar Koch, und der jetzige Landrat, Wolfgang Blasig (beide SPD) haben schon teilgenommen, ebenso der verstorbene Bürgermeister Karl-Heinz Borgmann.

Der von Strübing im Jahr 2008 geschnitzte Pfahl trägt in vier Sprachen die Inschrift „Frieden“, in Russisch, Englisch, Französisch und in Deutsch und ist schon dadurch ein starkes Symbol für mehr Miteinander als gegeneinander. Der Pfahl und die jährlichen politischen Wanderungen zu sind für Strübing und seinen Mitstreitern eine Herzensangelegenheit: „Die Situation wird immer bedrohlicher. So kann es doch nicht weitergehen.“

Deshalb hofft er, dass möglichst viele dem Aufruf folgen: „Wir rufen insbesondere andere Vereine aus Brück und Wandergruppen aus Bad Belzig und Niemegk auf mitzumachen.“ Ganz besonders freuen würde er sich, wenn sich auch Flüchtlinge anschließen. Sie wissen wohl am besten, wie schlimm es ist, wenn kein Frieden herrscht.

Von Andreas Trunschke

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