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Potsdam-Mittelmark Brücker Delegation zu Gast in Spiŝská Belá
Lokales Potsdam-Mittelmark Brücker Delegation zu Gast in Spiŝská Belá
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14:36 09.10.2015
Die Brücker Abordnung beim Kartoffeljahrmarkt in Spiŝská Bela. Quelle: Privat
Brück/ Spisska Bela

Zur Pflege der Partnerschaft der Stadt Brück mit der slowakischen Kommune Spišská Bela wollen die Brücker Stadtverordneten jetzt die Amtsverwaltung mehr in die Pflicht nehmen sowie neue Anreize zur Intensivierung der partnerschaftlichen Beziehung schaffen. Das teilten die Fraktionsspitzen nach ihrem Besuch in der Slowakei mit. Dort weilten Isabel Pesch-Kolarczyk (Pro Brück), CDU-Fraktionschef Matthias Ryll, René Ziezow, Vorsitzender der SPD-Fraktion sowie Michael Klenke (SPD) und Roland Hoffmann (Pro Brück) kürzlich mit einer insgesamt achtköpfigen Delegation beim 13. Zipser Kartoffeljahrmarkt.

Sorge um Entwicklung der Städtepartnerschaft

Bürgermeister Stefan Bielak würdigte diesen politischen Besuch aus der Partnerstadt Brück, der erstmals in dieser Form stattfand. Gleichzeitig habe er den Gästen seine Sorge um die bisherige Entwicklung der Städtepartnerschaft mitgeteilt, berichten die Brücker Gäste. Seit der Unterzeichnung der Urkunde zur Partnerschaft mit Amtsdirektor Christian Großmann und Bürgermeister Karl-Heinz Borgmann (parteilos) im Jahr 2007 schreite die Intensivierung der Zusammenarbeit von Schulen, Vereinen und anderen Institutionen der beiden Partnerstädte „leider nur schleppend voran“, heißt es in einem Schreiben der Stadtverordneten. „Vereinbarte man doch einst voller Euphorie, sich auf kultureller Ebene bei Musik und Tanz, Bildung, Sport und Feuerwehr zu begegnen sowie Projekte und Freundschaften zu entwickeln, blieben bisher lediglich lockere Treffen einer winzigen Delegation sowie das Engagement der Enthusiasten Albin Meschar und Roland Hoffmann übrig“, heißt es weiter. Die beiden Brücker Bürger haben ihre Wurzeln in der am Fuße der Hohen Tatra gelegenen Region Zips und sind die Initiatoren der Städtepartnerschaft. In Brück leben heute zahlreiche zipser-deutsche Familien, die aus der Region stammen und in Folge des Zweiten Weltkrieges ihre Heimat verlassen mussten.

Inzwischen 115 Reisen in die alte Heimat

Für den mittlerweile 79 Jahre alten Albin Meschar war es nun die 115. Fahrt in seine frühere Heimat. Dort ist er bereits Ehrenbürger. Nun wurde ihm erneut ein besondere Ehre zuteil, als Bürgermeister Stefan Bielak ihm ein geschnitztes Holzbild mit dem Motiv des Stadtzentrums von Spišská Bela überreichte. Damit würdigten die Slowaken Meschars Verdienste um die Städtepartnerschaft.

Stefan Bielak (re.) dankt Albin Meschar (2.v.r.) für sein Engagement zur Städtepartnerschaft. Quelle: privat

Aus Brück überbrachte Michael Klenke (SPD) Grüße von Bürgermeister Karl-Heinz Borgmann (parteilos). Sein Stellvertreter würdigte ebenfalls die Initiativen von Roland Hoffmann und Albin Meschar für die Pflege der Beziehungen zu ihrer alten Heimat. „Beiden gebührt großer Dank für ihr persönliches Engagement“, sagte Klenke. Auch wenn Spišská Bela und Brück 800 Kilometer voneinander entfernt sind, so vereinten die historischen Ereignisse beide Orte. „Es gilt, die Geschichte älterer Generationen zu bewahren und die Möglichkeiten des Zusammenseins und Erlebens in der Gegenwart weiter zu entwickeln“, so Klenke.

Von Thomas Wachs

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