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Brücker Kommunen wollen höhere Erlöse

Ackerflächen neu ausgeschrieben Brücker Kommunen wollen höhere Erlöse

Im Amt Brück sollen Kommunen von der steigenden Nachfrage nach Ackerflächen profitieren. Bei der jetzt anstehenden neuen Verpachtung von Flächen sollten auf Vorschlag der Amtsverwaltung höhere Preise veranschlagt werden. Angestrebt wird zudem eine Staffelung nach Qualität der Areale.

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Diskussionsstoff beim Erntefest: Linthe will höhere Ackerpacht.

Quelle: Andreas Koska

Linthe. Einige Landwirte werden etwas tiefer in die Tasche greifen müssen. Im gesamten Amt Brück wollen die Kommunen die Pachtpreise für ihre Acker- und Wiesenflächen anheben. Statt der bisher pauschal erhobenen 70 Euro je Hektar sollen künftig gestaffelte Zahlungen fällig werden.

So gibt es in Linthe vier Pächter, die knapp zehn Hektar von der Gemeinde gepachtet haben. Es handelt sich dabei um je einen Landwirt in Deutsch Bork und Alt Bork, sowie zwei in Linthe. Die Gemeindevertretung nutzt den Umstand, dass zwei der Verträge Ende September auslaufen.

Gestaffelte Pachten im Gespräch

Die Amtsverwaltung schlug der Gemeinde eine nach Bodenpunkten gestaffelte Pacht vor. Sie soll zwischen 75 Euro für die schlechten Böden und 250 Euro für ertragsreichere Felder liegen. „Dabei werden wir die Wege und Gräben nicht mehr berücksichtigen, nur noch die tatsächlich bewirtschaftete Fläche wird für die Pacht herangezogen“, erklärte Christian Großmann.

Wie der Brücker Amtsdirektor betonte, bilden die Flächen keine geschlossenen Areale, sondern seien Streubesitz. Anders als von der Verwaltung empfohlen, werden die Verträge mit den bisherigen Pächtern jedoch nicht automatisch verlängert, sondern neu ausgeschrieben.

Einheimische Bauern sollen zum Zuge kommen

„Es gibt Anträge von zwei weiteren ortsansässigen Landwirten, die gerne pachten würden“, erklärte Ottheiner Kleinerüschkamp (CDU). Der Linther Bürgermeister wollte damit auch ihnen eine Chance bieten, an Flächen zu kommen. Zwar hofft Kleinerüschkamp, dass die einheimischen Bauern zum Zuge kommen. Doch kann es passieren, dass ortsfremde Investoren durch höhere Gebote die neuen Pächter werden. „Dann können diese an die Bauern weiterverpachten, unter Umständen zu noch höheren Pachten“, warnte Großmann.

Trotzdem beschloss die Gemeindevertretung Linthe, gegen die Stimmen der beiden SPD-Abgeordneten, die neue Regelung. Hingegen empfahl der Finanzausschuss Brück bei seiner Sitzung am Dienstagabend, die Flächen vorrangig den bisherigen Pächtern anzubieten. In Brück sind zwölf Landwirte sowie Agrargenossenschaften betroffen, die rund 55 Hektar von der Stadt gepachtet haben. Auch in den Gemeinden Golzow und Planebruch sind ähnliche Beschlüsse geplant.

Von Andreas Koska

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