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„Helmut ist cool und sein Unterricht locker“

Brücker Pfarrer freut sich über ungewöhnlich viele Konfirmanden „Helmut ist cool und sein Unterricht locker“

Der Brücker Pfarrer Helmut Kautz ist stolz auf die Erfolge seiner Arbeit. Wurden im vorigen Jahr elf Jugendliche bei der kirchlichen Zeremonie getauft, sind es in diesem Jahre sechs mehr. „Das Tolle ist, dass gut die Hälfte unserer Konfirmanden erst vor einem Jahr zu Ostern an der Plane durch mich getauft worden ist“, berichtet er.

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Michelle Jüngling und Sebastian Berg bereiten sich in Brück auf die Konfirmation vor. Oliver Rosenthal stellt ihnen die Orgel vor.

Quelle: A. Koska

Brück. Das Interesse an der Konfirmation wächst – zumindest in Brück. Waren im vorigen Jahr elf Jugendliche bei der kirchlichen Zeremonie dabei, sind es in diesem Jahre sechs mehr. In Bad Belzig und Treuenbrietzen werden oder wurden jeweils zwölf Mädchen und Jungen eingesegnet. Auch in Borkheide sind es immerhin noch sechs. „Das Tolle ist, dass gut die Hälfte unserer Konfirmanden erst vor einem Jahr zu Ostern an der Plane durch mich getauft worden ist“, berichtet Helmut Kautz. Der Brücker Pfarrer ist stolz auf diesen Erfolge seiner Arbeit.

Sebastian Berg ist einer seiner Schützlinge, die im vorigen Jahr getauft wurden. Der 13-jährige Gymnasiast betont, dass seine Eltern zwar gläubig sind, aber ihm immer die Freiheit der Entscheidung gelassen haben. „Es war ihnen nicht egal, aber ich sollte selbst entscheiden“, erzählt Sebastian. Er möchte durch die Taufe und die Konfirmation eine Nähe zu Gott herstellen.
Bei Michelle Jüngling (14) ist es etwas anders. „Ich wäre lieber zur Jugendweihe gegangen, aber meine Eltern wollten, dass ich konfirmiert werde“, gesteht sie offen. Trotzdem habe sie viel Spaß in den Wochen und Monaten der Vorbereitung gehabt. „Helmut ist cool und sein Unterricht locker, er lässt sich immer etwas einfallen“, lobt das Mädchen den Brücker Pfarrer. Michelle ist keine regelmäßige Kirchgängerin, besucht den Gottesdienst aber zu Weihnachten, Ostern und Erntedank. „Aber in den Jugendgottesdienst und vor allem den evangelischen Jugendklub ,United‘ in Brück-Rottstock werde ich weiterhin gehen“, sagt die Schülerin.

Jetzt läuft noch eine lebhafte Woche für beide Konfirmanden. Am Donnerstag gibt es in der Lambertuskirche die Stellprobe. 30 Stühle werden vor die Kirchenbänke gestellt. „Dort sollen die Eltern Platz nehmen. Da auch Zwillinge unter den 17 Konfirmanden sind, dürften die Plätze reichen“, hofft Helmut Kautz. Zwei Tage später findet ein Abendmahl in der Dorfkirche Alt Bork statt. „Da sind nur die Beteiligten mit den Eltern und Paten eingeladen“, sagt Kautz. Er betont, dass sich ein jeder der Konfirmanden seine Einsegnungskirche aussuchen konnte. „Aber sie wollen alle gemeinsam zur Konfirmation gehen.“ Und: „Deshalb haben wir unsere größte Kirche St.Lambertus genommen. Sie wird am Pfingstsonntag voll werden“, ist der Geistliche überzeugt.
Am 8.Juni finden unter anderem auch in Fredersdorf die letzten Konfirmationsfeste im Fläming statt. Die ersten erfolgten schon am Muttertag, zum Beispiel in Dippmannsdorf.
Die Brücker Konfirmanden freuen sich schon jetzt nicht nur über die mit der Zeremonie einhergehenden Gaben, sondern vor allem auf die inzwischen traditionelle Konfirmandenfahrt mit Radtour in Schweden. „Eine solche Fahrt schweißt zusammen“, ist Helmut Kautz sicher.

Von Andreas Koska

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