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Brücker Pflegeheim bleibt in der Warteschleife

Neubau Brücker Pflegeheim bleibt in der Warteschleife

Der im Brücker Stadtzentrum seit 2014 geplante Neubau eines Altenpflegeheimes verzögert sich deutlich. Eigentlich sollte an dem Domizil der Arbeiterwohlfahrt längst gebaut werden. Mit der rund acht Millionen Euro teueren Investition sollen insgesamt 60 Pflegeplätze und bis zu 30 neue Arbeitsstellen entstehen.

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Awo-Chefin Angela Basekow.

Brück. Der Neubau des Brücker Arbeiterwohlfahrt-Seniorenheimes verzögert sich. Angela Basekow, Geschäftsführerin des Arbeiterwohlfahrt-Bezirksverbandes Potsdam als Investor, gibt Auskunft über die Gründe.

Frau Basekow, wieso ist vom lange geplanten Bau des Awo-Seniorenwohnheimes noch nichts zu sehen? Eigentlich sollten die Arbeiten doch längst laufen.

Angela Basekow : Das ist richtig, wir wollten längst bauen und auch schon fast fertig sein. Inzwischen haben wir leider gut ein Jahr Verzug.

Was hat Ihren Plan denn derart vereitelt?

Basekow : Nachdem es kontroverse Diskussionen zur Anordnung des Neubaus am Amtsplatz gab, die letztlich allerdings nicht realisiert werden, war inzwischen ein neuer Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan nötig geworden. Er hat den gleichen Inhalt wie der alte und befindet sich nunmehr nach der neuen Runde in der abschließenden Abstimmung mit Behörden und zu beteiligenden Instanzen.

Welcher Zeitplan für das Projekt ist denn aus Ihrer Sicht nun realistisch?

Basekow : Sobald der neue Bebauungsplan rechtskräftig ist, fassen wir das Thema wieder neu an. Finanzierung und Planung müssen dann aktualisiert sowie der Bauantrag gestellt werden. Wir hoffen, dass wir noch in diesem Jahr die Baugenehmigung erhalten, um dann ab Frühjahr des nächsten Jahres tatsächlich bauen zu können.

Was ändert sich am Gesamtvorhaben?

Basekow : Im Grundsatz nichts. Wir halten weiter komplett am ursprünglichen Plan fest.

Können Sie das Vorhaben in den Eckpunkten bitte nochmals kurz umreißen?

Basekow : Für den Neubau mit rund 60 Plätzen zur Altenpflege sollen rund acht Millionen Euro investiert werden. Vorgesehen ist ein dreigeschossiger Winkelbau. Entstehen soll das Pflegeheim hinter dem bereits seit langem von der Arbeiterwohlfahrt betriebenen „Brücker Herz“ gegenüber der Amtsverwaltung und des Supermarktes an der Ernst-Thälmann-Straße. Dieser Komplex mit altersgerechten Wohnungen soll rückseitig zum Acker hin nun um den Neubau erweitert werden. Circa 30 neue Arbeitsplätze entstehen. Neben Pflegepersonal und Verwaltung werden auch Küchenkräfte und Hausmeister benötigt.


Von Thomas Wachs

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