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Brücker Stadtväter machen Tempo

Immobilienverkäufe an junge Leute Brücker Stadtväter machen Tempo

Die Stadtväter in Brück drücken aufs Tempo. Damit zwei Immobilien an junge Leute verkauft werden konnten, gab es mitten in der Sommerpause eine Sondersitzung. Neben einer Baulücke nahe der Lambertuskirche wurde in Trebitz ein Gebäude abgegeben, dass über hundert Jahre öffentlich genutzt worden ist.

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Die alte Schule in Trebitz ist jetzt verkauft.

Quelle: Foto: Andreas Koska

Brück. Die Stadtvätern, so scheint es zumindest, wollen besonders familienfreundlich zu sein. Nur um zwei jungen Familien einen besonders schnellen Erwerb einer Immobilie und eines Grundstücks zu ermöglichen, wurde mitten in den Sommerferien eine Sondersitzung einberufen. Genau so begründete Bürgermeister Karl-Heinz Borgmann (parteilos) die kurzfristig angesetzte Zusammenkunft dieser Tage.

Einstimmig wurde dann beschlossen ein 2169 Quadratmeter großes Grundstück an der Straße des Friedens, für 45.000 Euro an ein junges Paar aus Dahnsdorf zu veräußern. Vor allem die junge Frau, die als Erzieherin in Cammer arbeitet, freute sich sehr. „Ich spare dadurch erheblich an Arbeitsweg“, so Gina-Lisa Schröter. Gemeinsam mit Ehemann Marko will sie nach dem Hausbau eine Familie gründen. Nach der Sitzung fuhren die beiden sofort zum Objekt der Begierde nahe der Lambertuskirche, um mit den Eltern vor Ort anzustoßen. Somit wird eine der letzten Baulücken im historischen Zentrum des Planestädtchens geschlossen.

Ebenfalls verkauft wurde ein Gebäude, das zuletzt als Jugendclub genutzt worden ist, in Trebitz. Dafür gab es bei der Ausschreibung drei Anfragen, die in zwei Angeboten mündeten, teilte die Verwaltung mit. Den Zuschlag erhielt ein Ehepaar, dass das 1897 errichtete Gebäude als Wohnhaus nutzen will. Zusätzlich sollen in den Räumen auch Workshops angeboten werden. Die in der Musik engagierte Erwerberin denkt dabei an Klavierunterricht und Seniorentanz. Außerdem soll eine Textilupcycling-Werkstatt etabliert werden. Dahinter verbirgt sich die Verwertung von Alttextilien unter dem Motto „Aus alt macht neu“. Für das 1465 Quadratmeter großes Grundstück samt Haus wird das Paar jetzt 56.600 Euro zahlen.

Damit liegt das Gebot deutlich über dem Verkehrswert, wie es hieß. Das Haus wurde einst als Dorfschule errichtet, ab 1986 befand sich darin eine Kindertagesstätte und danach ein Jugendclub sowie ein von der Arbeiterwohlfahrt betriebener Freizeittreff darin.

Von Andreas Koska

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