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Bürger können sich erneut beteiligen

Kleinmachnow Bürger können sich erneut beteiligen

Kleinmachnow hat große Pläne: Am Stahnsdorfer Damm in Hörweite der A 115 soll statt Gewerbe nun ein Wohngebiet für rund 700 Menschen entstehen. Auch ein Sportplatz ist geplant. Weil dessen Lage sich verändert hat, müssen die Pläne noch einmal ausgelegt werden. Gelegenheit auch für die Kritiker, ihre Bedenken noch einmal zu formulieren.

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Die Pläne werden bis 22. September im Rathaus Kleinmachnow ausgelegt.
 

Quelle: Claudia Krause

Kleinmachnow.  Die Einwohner haben noch einmal Gelegenheit, sich an der Planung für das Wohngebiet am Stahnsdorfer Damm zu beteiligen. Wie der Verwaltung jetzt mitteilte, liegt der zweite Entwurf des Bebauungsplans seit gestern bis zum 22. September im Rathaus öffentlich aus. Die Beteiligung der Bürger war eigentlich bereits abgeschlossen, doch eine Überarbeitung macht die erneute Auslegung notwendig. Dabei geht es um einen Sportplatz, der am Wohngebiet entstehen soll. Seine Lage wurde so verschoben, „dass westlich ein größerer Gehölzstreifen entlang Dreilinder Weg erhalten werden kann, zugleich aber östlich noch ein nutzbares Baugebiet verbleibt“, so die Verwaltung.

Per Grundsatzbeschluss hatte sich die Gemeindevertretung im Dezember 2015 mehrheitlich zur Entwicklung im Bereich „Wohnen und Arbeiten nördlich und südlich der BAB A 115“ zur Wohnbebauung entschieden. Es geht um eine 43 000 Quadratmeter große Fläche links und rechts des Stahnsdorfer Damms, die für Gewerbe gedacht war. Aufgrund des Wohnungsdrucks werden Flächen für Wohnungsbau umgewidmet. Etwa 270 Quartiere für rund 700 Menschen könnten entstehen. Die kommunale Planungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH hält davon knapp ein Drittel, wo 140 geförderte Wohnungen entstehen sollen. Ein Gewerbehof und in ihrer Höhe von der Gemeinde festgelegte Mauern sollen zur Autobahn hin einen Lärmschutzriegel für die Wohnbebauung bilden. Insgesamt brächten Wohnungen weniger versiegelte Fläche und Verkehr als ein komplettes Gewerbegebiet.

Doch die Pläne sind nicht unumstritten. So hatten sich die Grünen klar gegen die Wohnbebauung an dieser Stelle ausgesprochen.

Von Jürgen Stich

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