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Potsdam-Mittelmark Stahnsdorf braucht einen neuen Geist
Lokales Potsdam-Mittelmark Stahnsdorf braucht einen neuen Geist
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21:31 01.03.2016
Vier für Stahnsdorf: Thomas Michel (Grüne), Beatrice Daun (SPD), Daniel Mühlner (CDU) und Amtsinhaber Bernd Albers (BfB/v.l.). Quelle: Christel Köster
Schenkenhorst

„Sie wählen nicht nur Gesichter, sondern auch Inhalte“, hatte Sputendorfs Ortsvorsteher Rolf-Denis Kupsch (Wir Vier) zu Beginn des ersten gemeinsamen Wahlkampfauftritts der vier Kandidaten für die Bürgermeisterwahl in Stahnsdorf betont. Er und sein Schenkenhorster Amtskollege Sven Püstow (Wir Vier) hatten Einwohner aus beiden Orten am Montag ins Bürgerhaus eingeladen, um Beatrice Daun (SPD), Daniel Mühlner (CDU), Thomas Michel (Grüne) und Amtsinhaber Bernd Albers (Bürger für Bürger) auf Amtseignung zu prüfen.

Dabei waren die Inhalte der Programme der Vier zunächst gar nicht so verschieden. Den S-Bahn-Anschluss für Stahnsdorf, die behutsame Gemeindeentwicklung und den Erhalt des Waldes sowie bezahlbare Wohnungen für junge Familien und Senioren hatten alle auf der Agenda zu stehen.

Doch näher als diese Themen standen den Bürgern die Sorgen vor der eigenen Haustür: die unabwendbaren Windräder, die drohende Vermarktung der Rieselfelder durch die Berliner Stadtgüter statt touristischer Entwicklung oder die undisziplinierten Reiter.

Dass sich Daun für Spielplätze in den Orten und Treffpunkte für die Jugend einsetzen will, hörte die potenzielle Wählerschaft wohl gern. Dass sowohl Mühlner als auch Michel die Verwaltung mit der „richtigen Struktur“ und „neuem Geist“ wieder leistungsfähig machen wollen, nahmen sicher jene hoffnungsvoll auf, die aus dem Stahnsdorfer Gemeindezentrum zu oft das „Geht nicht“ hören mussten. Doch die Verwaltung reformieren könnte auch Neuling Daun, die als Kleinmachnowerin nicht in die Konfrontation zwischen den „Blöcken“ (Michel) Gemeindevertretung und Verwaltung verstrickt ist, wie sie sagt.

Bürgermeister Albers setzte auf die Hausmarken neue Feuerwehr, Kleinspielfeld auf dem Sportplatz oder neuer Boden für die Sporthalle. Ob das am Ende reicht, werden Sputendorfer und Schenkenhorster am 17. April entscheiden.

Von Heinz Helwig

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