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Potsdam-Mittelmark Großes Bürohaus für Flüchtlinge wäre möglich
Lokales Potsdam-Mittelmark Großes Bürohaus für Flüchtlinge wäre möglich
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11:47 07.10.2015
In dieses Bürohaus in der Teltower Oderstraße könnten demnächst Flüchtlinge einziehen. Quelle: H. Helwig
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Teltow

Astrid Giebson aus Teltow hat der Kreisverwaltung ein komplettes Bürohaus samt vorgelagerter Halle und benachbartem Brachland in der Teltower Oderstraße zur Unterbringung von Flüchtlingen angeboten. Das Haus gehört einer Immobiliengesellschaft, für die Giebson arbeitet. In dem leeren Gebäude nutzt nur noch eine Firma ein Büro, das aber nach Potsdam verlegt werden könnte, sagt die Teltowerin. „Ich habe dem Kreis mein Angebot vor drei Wochen unterbreitet. Bis auf eine Eingangsbestätigung habe ich bislang nichts mehr gehört.“

Das Haus bietet 2000 Quadratmeter. Die Halle mit 1000 Quadratmetern ließe sich als Mensa oder Begegnungsstätte nutzen, die Freifläche hat 5000 Quadratmeter. Im Gebäude gibt es neun Küchen und diverse Sanitärräume.

Der Kreis kenne das Angebot und beschäftige sich bereits mit den Eckdaten, sagt Sprecher Kai-Uwe Schwinzert. Das Team des Bereiches Interne Leistungen wolle demnächst Kontakt zur Teltowerin aufnehmen. Schwinzert verweist auf die Personalknappheit für solche Aufgaben. Nur zwei Mitarbeiter müssten eine Flut von Angeboten auf Eignung überprüfen. Außerdem müsse mit der Bauaufsicht geklärt werden, ob für das Bürohaus als Asylunterkunft eine Genehmigung zur Nutzungsänderung erforderlich ist.

Von Heinz Helwig

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