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Buga: Mittelmärker erfreut über Zuspruch

Gartenschau-Gastspiel ausgewertet Buga: Mittelmärker erfreut über Zuspruch

Mit wöchentlich wechselnden Partnern hat die Kreisverwaltung Potsdam-Mittelmark am Rande der Bundesgartenschau für Fläming und Zauche geworben. Fast 100.000 Besucher wurden dort gezählt. Und fast jedes Mittel war recht, um Aufmerksamkeit für die Region zu erzielen.

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Engagiert: Gastwirtin Margot Hübner aus Medewitzerhütten und Naturparkchef Steffen Bohl im Buga-Pavillon des Kreises Potsdam-Mittelmark.

Quelle: Uta Hohlfeld

Seddin. Fank Wetzel ist sehr zufrieden. „Wir haben eine starken Zuspruch in Gastronomie und Hotellerie gespürt“, sagt er und bestätigt, dass die Branche zwischen Zauche und Havel von der Bundesgartenschau profitiert habe. Inzwischen gebe es schon Buchungen für das kommende Jahr. „Vor allem Wandergruppen haben großes Interesse“, so der Vorsitzende des Tourismusvereins Kloster Lehnin.

Deshalb bedankte er sich ausdrücklich bei der Kreisverwaltung Potsdam-Mittelmark für die Möglichkeit der Vorstellung im Pavillon in Brandenburg/Havel. Dabei wollte sie sich eigentlich mit einem Empfang in der Heimvolkshochschule am Seddiner See bei den Akteuren bedanken, die sich im Pavillon auf dem Packhof präsentierten und so für die Gegend zwischen Werder/Havel, Wiesenburg und Wusterwitz warben.

Rund der 90 der 150 eingeladenen Aktiven waren gekommen. Nicht alle glauben, dass sie von dem Großereignis profitiert haben. „Direkt hat der Ort nichts davon gemerkt“, so Christian Knie. Der Chef des Dippmannsdorfer Bürgervereins glaubt trotzdem, dass es wichtig war, Interesse zu wecken. „Das Quellgebiet „Paradies“ samt Gaststätte und das Naturbad sind Anziehungspunkte, die Eindruck bei den Besuchern hinterlassen, weiß der Protagonist.

100.000 Besucher im Pavillon

Er und seine Mitstreiter gehörten zu rund 1300 Mitwirkenden aus dem Landkreis bei der Buga. Knapp 100.000 Besucher konnten sie im Pavillon am blauen Hoteltower begrüßen. Über 800 von ihnen haben sich wiederum in das Gästebuch eingetragen, die Ausstellung gelobt und Interesse an einem Besuch in der Region bekundet.

In Anlehnung an die Fußballweltmeisterschaft 2006 sprach Wolfgang Blasig (SPD) in seinem Grußwort gar von einem Sommermärchen. „Wer hat mir das reingeschrieben?“, entfuhr es dem Landrat. „Wir haben es nicht gekauft, aber es war wirklich toll“, fügte der Verwaltungschef schnell hinzu.

Region bekannter gemacht

In das Loblied stimmten die Kur- und Kreisstädter ein. „Wir haben vielfach von Gästen gehört, dass wegen der Buga in die Region gekommen waren, sich dann dann in die Stein-Therme erholten und unter anderem im Hotel „Springbachmühle“ übernachtet haben“, sagte Antje Schühlein, Sprecherin des Rathauses Bad Belzig. Einen besonderen Nutzen hat das Naturparkzentrum Raben aus dem Gartenschau-Gastspiel gezogen. Das dort verwendete Ausstellungsmodul über den wieder im Hohen Fläming lebenden Wolf bleibt nun in Raben. Auch Isegrim war damit wohl Werbeträger für Potsdam-Mittelmark.

„Das Ziel, die Region bekannter zu machen, haben wir erreicht“, glaubt Helga Brandt. Die für Tourismus zuständige Mitarbeiterin im Landratsamt Bad Belzig hat den Auftritt mit wöchentlich wechselnden Mitstreitern koordiniert

Von Andreas Koska

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