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Burgenbus rollt ab 2017 täglich

Hoher Fläming Burgenbus rollt ab 2017 täglich

Die Burgenbuslinie „Hoher Fläming“ bleibt auf Erfolgskurs. Nach der Winterpause soll sie ab April 2017 täglich von Bad Belzig aus via Niemegk, Raben und Wiesenburg unterwegs sein. Schließlich ist die 2014 gestartete Offerte bei Touristen wie Einheimischen sehr beliebt.

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Noch am zweiten und dritten Adventswochenende und ab April 2014 täglich rollt der Burgenbus vom Fläming-Bahnhof Bad Belzig durch den Südwesten von Potsdam-Mittelmark.

Quelle: Heiko Bansen

Raben. Die Burgenbuslinie „Hoher Fläming“ soll ab nächstem Jahr wohl täglich verkehren. Das geht aus einer Mitteilung des märkischen Ministeriums für Landwirtschaft hervor. Jenes hat die innovative Busroute nämlich zum Eler-Projekt des Monats gekürt. Es rückt erfolgreiche Initiativen in den Mittelpunkt, die aus dem gleichnamigen Agrarförderfonds der Europäischen Union unterstützt wird.

Seit 2014 fährt – nach damals nur zehn Monaten Vorbereitungszeit _ der saisonale Linienbus bisher an Wochenenden und Feiertagen durch den Naturpark „Hoher Fläming“. Von Ostern bis Dezember bindet er Niemegk sowie Raben mit seiner Burg Rabenstein und Wiesenburg mit Schloss und Park an den Fläming-Bahnhof Bad Belzig an. „Mit den Angeboten zum Wandern und Radfahren ergeben sich so auch für nichtmotorisierte Touristen ganz neue Kombinationsmöglichkeiten“, heißt es in der Presseinformation. Darin wird einmal mehr darauf verwiesen, dass es neben dem teilweise sogar zertifizierten Wanderwegenetz noch Sehenswürdigkeiten sowie oder regionale Spezialitäten in den hiesigen Landgasthöfen gibt.

Noch bis einschließlich zum dritten Adventswochenende rollen die Busse von Verkehrsgesellschaft Belzig und dem Klepziger Omnibusbetrieb Armin Glaser am Freitag, Sonnabend und Sonntag je fünfmal am Tag. Auch bis zu vier Fahrräder kann der Burgenbus mitnehmen. „Das Mobilitätsangebot wird allerdings nicht nur von Touristen, sondern von Bewohnern der Region gut angenommen“, ist in dem Schreiben zu lesen, das die Ausdehnung der Dienstleistung ankündigt.

Folgende Statistik dient als Beleg der Erfolgsgeschichte: Waren es 2014 rund 2700 Fahrgäste auf der Linie, verdoppelten sich die Nutzerzahlen voriges Jahr bereits und werden laut Prognose dieses Mal bei etwa 6500 Fahrgästen liegen. Eine Befragung hat außerdem ergeben, dass gut die Hälfte der Tagesausflügler aus Berlin stammt. Etwa ein Viertel der Fahrgäste wohnt in Bad Belzig und Umgebung, während rund 20 Prozent als Urlauber oder Kurzurlauber die Offerte nutzten. Das Angebot kommt gut an: 97 Prozent würden die Burgenlinie weiterempfehlen.

Naturparkverein Fläming, der Lokale Aktionsgruppe Fläming-Havel, Verkehrsbetriebe und zahlreiche Touristiker, ziehen nach Einschätzung von Jörg Vogelsänger (SPD) an einem Strang. Offenkundig sieht der Minister das Geld der öffentlichen Hand ob des quasi doppelten Nutzens gut angelegt. Konkret waren insgesamt rund 30 000 Euro nötig. Es wurde großzügig gefördert, wobei 20 400 Euro aus dem EU-Fonds und 5100 Euro aus der Kasse des Landes Brandenburg stammen. Sie wurden eingesetzt, um das Angebot, einschließlich Haltestellen, Informationstafeln und Internetpräsenz zu etablieren.

Das energieautark versorgte Dorf Feldheim, die Kletterhalle des Deutschen Alpenvereins in Wiesenburg sowie die Nachwuchsförderung des Kreisbauernverbandes Potsdam-Mittelmark sind ebenfalls schon als „Eler-Projekte“ des Monats in den Fokus gerückt worden.

Von René Gaffron

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