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Burgenroute bleibt Spitze in Deutschland

Wandern im Hohen Fläming Burgenroute bleibt Spitze in Deutschland

Der Burgenwanderweg im Hohen Fläming darf sich zum dritten Mal in Folge mit dem Qualitätssiegel „Wanderbares Deutschland“ schmücken. Dietmar Bölke von der Kreisverwaltung Potsdam-Mittelmark und Bernhard Mainzer vom neu formierten Märkischen Wanderbund haben das Diplom von der Reisemesse CMT in Stuttgart mitgebracht.

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Bernhard Mainzer (l.) und Dietmar Bölke (r.) haben das Qualitätszertifikat für den Burgenwanderweg von Hans-Joachim Rauchfuß, Präsident des Deutschen Wanderverbandes erhalten.

Quelle: Privat

Bad Belzig. Nun ist es also amtlich: Der Burgenwanderweg im Hohen Fläming darf sich zum dritten Mal in Folge mit dem Qualitätssiegel „Wanderbares Deutschland“ schmücken. Dietmar Bölke von der Kreisverwaltung Potsdam-Mittelmark und Bernhard Mainzer vom neu formierten Märkischen Wanderbund haben das Diplom von der Reisemesse CMT in Stuttgart mitgebracht. Dort hat es ihnen der Präsident des Deutschen Wanderverbandes, Hans-Joachim Rauchfuß, feierlich überreicht.

Wie es aus dessen Kasseler Geschäftsstelle hieß, hat es bei der Bestätigung des Prädikates kaum Beanstandungen gegeben. Prüfer waren im Spätsommer unangemeldet vor Ort, um auf Schusters Rappen einige der 27 einzelnen 4-Kilometer-Abschnitte in Augenschein genommen und vor allem Wegezustand und -ausstattung sowie Markierungen in Augenschein genommen und mit den zugehörigen 27 Prüfblättern abgeglichen. Dass der 140 Kilometer lange Weg von der Burg Eisenhardt zur Burg Rabenstein, zum Schloss Wiesenburg und zur Burg Ziesar sowie wieder zurück in die Kur- und Kreisstadt landschaftlich reizvoll ist, steht wohl seit 2010 außer Frage. Damals war im Vorfeld des Deutschen Wandertages 2012 die Zertifizierung zum ersten Mal beantragt worden. Schwarzatal-Panorama-Tour und Nibelungensteig im Odenwald gehören zur gleichen Kategorie.

„Es ist zum einen eine Anerkennung für alle, die wieder an dem Erfolg haupt- und nebenamtlich mitgewirkt haben“, sagt Dietmar Bölke. „Zum anderen ist die Auszeichnung durchaus von Bedeutung, weil sich nämlich vor allem professionelle Wanderer beispielsweise in den Fachzeitschriften daran orientieren und wissen, dass sie in der Regel neben einem solchen Qualitätsweg weitere gute Touren und Infrastrurktur finden.“ In der Tat gibt es mit den Kunstwanderrouten zwischen Bad Belzig und Wiesenburg seit reichlich einem Jahr weitere Premiumofferten und im Umfeld ebenfalls interressante Angebote. „Deshalb sind die 4000 Euro, die das Prüfverfahren alle drei Jahre kostet, quasi Investitionen in die Vermarktung“, so der zuständige Mitarbeiter im Landratsamt Bad Belzig.

Bis zur nächsten Bestandsaufnahme 2018/19 vertraut der Deutsche Wanderverband darauf, dass der Zustand erhalten wird, was jährlich zu melden ist. Selbstredend hoffen Dietmarn Bölke und die weiteren Mitstreiter, dass die Zusammenarbeit mit Land- und Waldbesitzer fortgeführt wird und gerade Bänke und Schutzhütten von Zerstörung verschont bleiben. Vereinzelt habes voriges Jahr bei Werdermühle einige Probleme mit Sprayern gegeben.

Ebenfalls nicht unwichtig für die Bewertung der Wanderregionen sind die gastronomischen Einrichtungen. Hier hat es freilich zuletzt im Hohen Fläming einige Schließungen gegeben.

Von René Gaffron

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