Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Potsdam-Mittelmark Bushaltestelle wird vorerst nicht verlegt
Lokales Potsdam-Mittelmark Bushaltestelle wird vorerst nicht verlegt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:19 04.02.2018
Für die Locktower ist klar: An der Bushaltestelle muss etwas passieren, damit Wartende nicht länger in Gefahr sind. Quelle: Josephine Mühln
Anzeige
Locktow

Die Bushaltestelle am Ortseingang von Locktow wird vorerst nicht verlegt – wie von den Anwohnern und einer Elterinitiative gefordert. Stattdessen soll kurzfristig nur die jetzige Situation verbessert werden. Das hat der Ortsbeirat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen – und dazu auch die Meinung der anwesenden Anwohner eingeholt.

Folglich soll beim Verkehrsamt des Landkreises eine Geschwindigkeitsbegrenzung von derzeit 50 auf 30 Kilometer pro Stunde beantragt und eine Geschwindigkeitsanzeigetafel aufgestellt werden. Die Locktower erhoffen sich, dass Autofahrer durch diese Maßnehmen sensibilisiert werden und die Bushaltestelle dadurch zumindest etwas sicherer für Schulkinder und andere Wartende wird.

Ein Jahr lang herrschte Stillstand

Wenn dann die Vorplanung zur Straßensanierung im Dorf beginnt, soll schließlich ein neuer Standort für die Haltestelle gefunden werden. Auch dabei bekommen die Anwohner wieder ein Mitspracherecht. Dem Ergebnis war während der Sitzung eine rege Diskussion vorangegangen – schließlich schwelt das Problem schon länger.

„Nachdem das Achtung- Schulweg-Schild an der Haltestelle umgefahren wurde, fragen wir uns, was noch passieren soll“, berichtet Stephanie Sommer, eine besorgte Mutter. „Dann hat sich erstmal etwa ein Jahr lang nichts getan und nur durch aktives Nachfragen kam Bewegung in die Sache.“ Eine Elterninitiative hat schließlich Unterschriften gesammelt und sich für die Verlegung der Haltestelle eingesetzt.

Die Bushaltestelle sei bereits vor mehr als zehn Jahren errichtet worden, sagt Planetals Bürgermeisterin Karin Commichau. Auch deshalb hatten die Locktower das Amt Niemegk sowie den Landkreis Potsdam-Mittelmark aufgefordert zu prüfen, ob dort noch alle Vorschriften für einen sicheren Schulweg eingehalten werden. Falls wegen der Kurvenlage und der Enge der Straße keine Verlegung der Haltstelle möglich sei, könne möglicherweise eine Mittelinsel für mehr Sicherheit sorgen.

Laut Kreis ist Verkehrsaufkommen zu gering

Auch dieser Möglichkeit hat Friedwart Neue vom Niemegker Bauamt jedoch eine Absage erteilt. „Für eine Mittelinsel ist das Verkehrsaufkommen auf der Straße laut Landkreis zu gering. Zudem ist der Aufwand zu groß und kurzfristig sind keine finanziellen Mittel verfügbar.“ Neue hat im Ortsbeirat die Aufstellung einer digitalen Anzeige empfohlen. Deren Wirkung stehen Anwohner noch skeptisch gegenüber. „Das Achtung-Schulweg-Schild steht auch kurz vor der Schule und wird nicht beachtet.“

Niemegks Bauamtsleiter Thomas Griesbach hat darauf hingewiesen, dass bis 2020 ohnehin alle Haltestellen im Land barrierefrei gestaltet sein müssen – die perspektivische Verlegung inklusive Bau einer Mittelinsel könne damit verbunden werden. „Wir müssen während der Vorplanung schauen, wie der Bus sinnvoll geführt werden kann und erst dann Baumaßnahmen beschließen, um für die Ortsgestaltung nichts zu verbauen. Dann können auch die planerischen Möglichkeiten für eine Verlegung der Haltestelle in den Ort rein geprüft werden.“

Von Josephine Mühln

Das Modellprojekt für mehr Bürgerbeteiligung in Treuenbrietzen trägt unterschiedliche Früchte. Nicht zu allen Themen hielt der große Elan vom Beginn jetzt auch in den vier Arbeitsgruppen an. Vor allem die Jugend macht sich rar, um ihre Belange selbst mit in die Hand zu nehmen.

21.03.2018

Siegfried Jahn hat großen Anteil daran, dass seine Heimat ein kulturvoller Ort ist. Er ist der Ausstellungsmacher von Bergholz-Rehbrücke. Der 69-Jährige holt die Werke von Künstlern, die dort lebten, ins Rampenlicht, das er selbst aber lieber meidet. Angefangen hat alles mit einem alten Berliner Telefonbuch.

01.02.2018

Als jüngste Teilnehmer haben Grundschüler aus Brück (Potsdam-Mittelmark) Brücken gebaut – aus Papier für einen Wettbewerb der Brandenburgischen Ingenieurkammer. Dafür waren Geschick und vor allem technisches Verständnis nötig. Denn für die Konstruktionen gab es ganz spezielle Anforderungen zu erfüllen.

01.02.2018
Anzeige