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Busse sollen häufiger fahren

Lücken im Nahverkehr der Teltower Region Busse sollen häufiger fahren

Einzig der S-Bahnhof in Teltow bindet die Region Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf an den öffentlichen Nahverkehr Berlins direkt an. Ansonsten fahren Busse zu Berliner S-Bahnstationen. Das genügt vielen Einwohnern nicht. Sie fordern bessere Verbindungen. Gemeindevertreter wollen sich dafür jetzt ins Zeug legen.

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Bus hält in Kleinmachnow: Das gesamte Netz der TKS-Region soll nun noch einmal überprüft werden.

Quelle: Olaf Moeldner

Region Teltow. Die Evaluierung des TKS-Buskonzepts hatte Stahnsdorf im Regionalausschuss angestoßen und damit großes Interesse bei den beiden anderen Kommunen geweckt. Heiko Spleet (SPD Stahnsdorf) hatte erklärt, dass es vor allem von Seiten der Stahnsdorfer Ortsteile Verbesserungsbedarf gebe, der herausgefunden gehöre. Man müsse nun „herumfragen, ob es Lücken gibt, die zu stopfen sind“. Thomas Michael (Bündnis 90/Die Grünen) ergänzte, dass es selbst in den Hauptortsteilen noch Bereiche gebe, die in den Verkehrskonzepten nicht wirklich berücksichtig wären, etwa Wohngebiete, die nur einmal am Tag angefahren würden – und das vom Schulbus. Kay Kudell (Die Linke Teltow) erklärte, dass in Teltow der Busverkehr auch ausgebaut werden solle, da es schon Stauprobleme gebe und Kathrin Heilmann (CDU Kleinmachnow) betonte, dass auch Kleinmachnow für eine Evaluierung sei, es wäre auch schon angesprochen worden, dass dort Busse leer durch den Ort fahren würden. Auch wenn darauf hingewiesen wurde, dass man natürlich viele Wünsche wecken könne, diese dann aber auch bezahlen müsse – in der Region würde nur eine bestimmte Kilometer-Anzahl ÖPNV übernommen –, so einigte man sich im Regionalausschuss darauf, dass alle drei Nachbarkommunen sich für eine Evaluierung einsetzen wollen.

Kleinmachnow machte bereits Nägel mit Köpfen und entschied in einem Dringlichkeitsantrag in der Gemeindevertretung, den Öffentlichen Nahverkehr durch Befragung etwa der Ortsbeiräte, der Schulkonferenzen, des Seniorenbeirats, der Elternvertretungen in den Kindertagesstätten und auch der Fraktionen auf Schwachstellen bis September zu überprüfen und zu bewerten.

Von Konstanze Kobel-Höller

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