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CDU Bad Belzig: Zelt nur als Ausnahme

Unterkünfte für Flüchtlinge CDU Bad Belzig: Zelt nur als Ausnahme

Die aktuell in Bad Belzig nötige Unterbringung von Flüchtlingen in einem großen Zelt sollte gerade im Hinblick auf die nahende kalte Jahreszeit die Ausnahme bleiben. Das fordert der CDU-Ortsverband. Er spricht sich insgesamt für Integration aus, will aber vorher differenziert die Herkunft der Asylbewerber betrachtet wissen.

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Das Großzelt am Weitzgrunder Weg

Quelle: Rene Gaffron

Bad Belzig. Die aktuell nötige Unterbringung von Flüchtlingen in einem großen Zelt, die dem Um- und Ausbau des Übergangswohnheimes am Weitzgrunder Weg geschuldet ist, sollte gerade im Hinblick auf die nahende kalte Jahreszeit ausschließlich in Ausnahmefällen bei Kapazitätsengpässen genutzt werden. Das fordert der CDU-Ortsverband Bad Belzig/Wiesenburg. In den nächsten Tagen soll ja zunächst einmal das Provisorium aufgelöst und das neu errichte Container-Domizil bezogen werden.

Dessen ungeachtet hat sich die hiesige Basis der Union in ihrer jüngsten Zusammenkunft umfassend mit den Herausforderungen des aktuellen Asylbewerberproblematik befasst. Haltungen und Forderungen sind von der europäischen bis zur kommunalen Ebene erklärt, wie Tobias Paul mitteilt. Dabei müsse ihm zufolge zwischen berechtigten Flüchtlingen aus Kriegsgebieten und Wirtschaftsflüchtlingen aus sicheren Herkunftsstaaten unterschieden werden. „Das Positionspapier ist auf diese wichtige Unterscheidung ausgelegt und als Gesamtpaket zu verstehen, da Einzelmaßnahmen auf den unteren Ebenen rechtliche Rahmenbedingungen nötig machen“, sagt der Ortsparteichef. „Aus diesem Grund sind die Forderungen an die Orte im Hohen Fläming bewusst an das Ende der langen Kette gesetzt worden.“

Angespannte Haushaltslage

Gleichwohl auf die federführende Arbeit der Kreisverwaltung Potsdam-Mittelmark verwiesen wird, sehen die hiesigen Christdemokraten durchaus lokale Politik und Verwaltung in der Pflicht. „Sämtliche Hilfsangebote der unterschiedlichen Träger bedürfen einer Abstimmung und Koordinierung, um die möglichst effektive Nutzung der Ressourcen zu ermöglichen.“ Die Gemeinde Wiesenburg/Mark sei aufgrund der angespannten Haushaltslage besonders zu unterstützen.

Mithin sei jeder Bürger berührt und gefordert. Die stellvertretenden Ortsvorsitzenden André Queling und Enrico Bartz unterstreichen dabei die Verantwortung der Bad Belziger und Wiesenburger: „Wir dürfen nicht zulassen, dass auch bei uns irgendwann Unterkünfte aus Fremdenfeindlichkeit brennen! Die wiederholten Anschläge auf das Info-Café ’Der Winkel’ sollten uns eine deutliche Warnung sein, dass diese Probleme nicht irgendwo weit weg von uns existieren, sondern direkt in der Nachbarschaft.“

Von René Gaffron

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