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Potsdam-Mittelmark Cammer hofft auf neue Bauherren
Lokales Potsdam-Mittelmark Cammer hofft auf neue Bauherren
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15:22 29.03.2016
Charakteristisch für Cammer: Gleich am Ortseingang steht eine der beiden Mühlen. Quelle: Dirk Fröhlich
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Cammer

In Cammer ist zwar die Einwohnerzahl rückläufig – zur Zeit wohnen hier nur noch 444 Menschen – trotzdem gibt es nur wenige leer stehende Häuser im Ort. Viele Berliner und Potsdamer zieht es in das idyllische Zweimühlendorf.

Eine Vielzahl der Häuser ist wieder hergerichtet worden, die Kita ist aktuell voll belegt. Besondere Anziehungspunkte im Dorf sind die beiden Mühlen, vor allem zum Mühlentag und der Gutspark mit dem Oldtimerfest im Juli kommen die Menschen hier her. Eine gute Infrastruktur mit dem Busbetrieb Wetzel sorgt für eine relativ gute Anbindung an Brück und seinen Bahnhof sowie in Richtung Bad Belzig und Treuenbrietzen.

Ein Kaufmann öffnet im Ort täglich seine Ladentür, beim Bäcker gibt es frische Brötchen und zwei Gaststätten laden zum Verweilen ein. Kein Wunder, dass Bürgermeister Ulf Dingelstaedt auf eine positive Entwicklung hofft – ganz besonders im Bebauungsplan-Gebiet, das voller Optimismus vor rund 20 Jahren entwickelt worden ist. Über viele Jahren fanden sich jedoch keine Bauherren.

Jetzt ist Bewegung in das Areal gekommen: Auf drei der erschlossenen 30 Grundstücke stehen schmucke Häuser, ein viertes ist in Planung. Die Lehniner Straße ist ausgebaut worden.

„Es gibt immer wieder Anfragen“, freut sich Dingelstaedt über das Interesse. Vielleicht liegt es an den moderaten Preisen in Cammer. Der Grundstückspreis für die Parzellen liegt bei 20 Euro für den Quadratmeter, wenn man die Straßenausbaukosten hinzurechnet wären es 25 Euro – und damit nur ein Bruchtei dessen, was in Berlin, Potsdam und dem Speckgürtel verlangt wird.

Vor allem gibt es die Möglichkeit, die Grundstücksgröße nach Wunsch zu bestimmen. Ursprünglich ist man von 500 Quadratmetern ausgegangen, es ist aber durchaus mehr möglich. „Der demografische Wandel bringt es mit sich, dass vor allem ältere Bauherren auf Bungalows setzen, um ebenerdig alles erledigen zu können“, weiß der Bürgermeister, der auch die exklusive Lage am Dorfrand mit Blick auf die Zauchewälder lobt.

Von Andreas Koska

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