Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 1 ° Regenschauer

Navigation:
Caputh bekommt schnelleres Internet

Breitband-Ausbau Caputh bekommt schnelleres Internet

Bis Ende des Jahres werden alle Ortsteile der Gemeinde Schwielowsee an das Glasfasernetz der Telekom angeschlossen sein. Derzeit finden dafür Tiefbauarbeiten in Caputh statt. Rund neun Kilometer Glasfaserkabel werden dort verlegt, die für Geschwindigkeiten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) sorgen. Eine automatische Umstellung erfolgt nicht.

Voriger Artikel
Komparsen für Thriller gesucht: Schräge Typen vor
Nächster Artikel
Pakistaner mit Gürtel geschlagen

Uwe Klawitter (l.) und Kerstin Hoppe zeigen das neue Glasfaser- und das alte Kupferkabel.

Quelle: Luise Fröhlich

Caputh. Nach Ferch und Geltow bekommt nun auch Caputh eine schnellere Internetverbindung. Derzeit verlegen Tiefbauarbeiter dafür rund neun Kilometer Glasfaserkabel. Ende des Jahres können demnach 2100 Haushalte von neuester Technik und schnellerem Internet profitieren, das gleichzeitiges Telefonieren, Fernsehen und Surfen ermöglicht, teilte Regiomanager der Telekom, Uwe Klawitter, am Dienstag mit.

„Der Weg dorthin war lang“, sagte Bürgermeisterin Kerstin Hoppe (CDU). Der Ortsteil Caputh konnte beim Ausbau als einziger in der Gemeinde nicht vom EU-Fördertopf profitieren. Hintergrund seien bestimmte Kriterien, die Caputh nicht erfüllte, so Hoppe. Die Kosten trägt nun die Telekom selbst. Die bereits bestehenden Kupferkabel bleiben liegen, so dass die Caputher nicht gezwungen sind, das Highspeed-Netz mit Geschwindigkeiten bis zu 100 Megabits pro Sekunde (MBit/s) zu nutzen. Momentan liegt der Wert bei fünf bis 50 Megabits, je nachdem wie weit der Nutzer von der Vermittlungsstation weg wohnt. Dieses Dämpfungsphänomen gebe es beim Glasfaser nicht mehr, sagte Klawitter.

„Die Ansprüche der Bürger an ihren Internet-Anschluss steigen ständig. Bandbreite ist heutzutage so wichtig wie Gas, Wasser und Strom“, sagte Hoppe. Damit werde die Gemeinde als Wohn- und Arbeitsplatz noch attraktiver. Für Home-Office etwa sei schnelles Internet unverzichtbar. Auch andere Internetanbieter könnten ihre Kunden über die Leitung versorgen, so Klawitter.

Einige der 17 neuen Verteiler mit moderner Technik sind bereits aufgestellt worden. Wer von der Bandbreite profitieren möchte, muss sich selbst bei der Telekom melden oder auf die kommende Postwurfsendung antworten.

Von Luise Fröhlich

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Potsdam-Mittelmark

Sollte Rauchen im Auto verboten werden, wenn Kinder dabei sind?

57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg