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Chorpremiere in der Dorfkirche

Feldheim Chorpremiere in der Dorfkirche

Im Fläming ist der russisch-orthodoxe Männerchor „Zum Heiligen Wladimir” aus Moskau seit Jahren gut bekannt. Dennoch gab es noch nie ein Konzert in Feldheim. Am Freitagabend luden die acht Sänger dort nun zur Premiere in die Dorfkirche ein. Organisator Heinz Wehmeyer von der Deutsch-Russländischen-Gesellschaft steuerte interessante Informationen bei.

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Gut besetzt war die Dorfkirche zu Feldheim am Freitagabend beim ersten Konzert des Männerchors „Zum Heiligen Wladimir” aus Moskau.

Quelle: Thomas Wachs

Feldheim. Premiere für den russisch-orthodoxen Männerchor „Zum Heiligen Wladimir” aus Moskau: Die acht Sänger, die im Fläming seit Jahren regelmäßig auftreten, gaben am Freitagabend erstmals ein Konzert in der kleinen Dorfkirche zu Feldheim. „Wir sind hier im Dorf inzwischen häufiger mit Studenten zu Gast, die sich auch im Neue Energienforum über die Initiativen zur energieautarken Versorgung informieren“, sagt Heinz Wehmeyer von der Deutsch-Russländischen Gesellschaft aus Lutherstadt Wittenberg. Er organisiert hierzulande die Auftritte der allesamt akademisch ausgebildeten Kirchenmusiker. Sie treten ebenso im Erfurter Dom, in Berlin oder Hannover auf wie in Seniorenheimen und Dorfkirchen. „Nun war es mal Zeit für den Auftritt in Feldheim“, so Wehmeyer. Rund 40 Besucher füllten dort die Kirche. Die liturgischen Gesänge, Hymnen und Volkslieder des Chores sind bestimmt von Glauben, Geschichte, Tradition und russischem Seelenleben.

Organisator Heinz Wehmeyer von der Deutsch-Russländischen-Gesellschaft führt Besucher durch Programm und  Historie

Organisator Heinz Wehmeyer von der Deutsch-Russländischen-Gesellschaft führt Besucher durch Programm und Historie.

Quelle: Thomas Wachs

In seiner Moderation zwischen den Liedern informiert Heinz Wehmeyer die Konzertbesucher über religiöse und historische Hintergründe der Musik, Mit ihr wollen die acht Sänger auf ihren Tourneen traditionelle auch zur Völkerverständigung beitragen. So kommen im zweiten Teil des Programms immer auch einige deutsche Lieder zur Aufführung. „Der orthodoxe Gottesdienst kennt keine Instrumentalbegleitung, deshalb kommt dem Gesang eine so wesentliche Rolle zu“, berichtet Heinz Wehmeyer.

Rund 40 Besucher  lauschten dem Konzert in der Feldheimer Kirche

Rund 40 Besucher lauschten dem Konzert in der Feldheimer Kirche.

Quelle: Thomas Wachs

Alle Chor-Mitglieder sind professionelle Kirchenmusiker, die beruflich Dienst tun in verschiedenen orthodoxen Moskauer Kirchen. Unter anderem arbeiten sie im bekannten Danilow-Kloster, dem Amtssitz des Patriarchen der russisch-orthodoxen Kirche. Seinen Namen verdankt der Chor dem größten Kinderkrankenhaus Moskaus, dem Krankenhaus des Heiligen Wladimir mit seiner Dreifaltigkeitskirche. Daher unterstützt der Chor, der seit 1993 besteht, die Klinik und bittet eines Eintrittspreises um eine Spende.

Von Thomas Wachs

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