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Potsdam-Mittelmark Dank Rotem Kreuz ging’s nach Amerika
Lokales Potsdam-Mittelmark Dank Rotem Kreuz ging’s nach Amerika
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00:19 05.01.2018
Dietmar Weber und Katharina Lindner waren für vier Tage in New York. Quelle: privat
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Brück/New York

Wenn er das nächste Mal Udo Jürgens’ Hit „Ich war noch niemals in New York“ im Radio hört, dann kann Dietmar Weber die entscheidende Textzeile nicht mehr ganz so inbrünstig mitsingen. Denn im vergangenen Dezember war der Brücker für vier Tage zu Besuch in einer der bevölkerungsreichsten Städte der Vereinigten Staaten von Amerika. Die Reise hat er bei einer Verlosung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) gewonnen, das mit dieser Aktion seinen vielen treuen Blutspendern danken will.

Und treu, das ist Dietmar Weber wirklich. Seine erste Spende hat er am 24. Oktober 1996 abgegeben. „Das ist eine gute Sache – für mich selbst und weil ich damit was Gutes tun kann.“ Sein Sohn habe nach einem Motorradunfall selbst viele Blutkonserven gebraucht. „Das hat mich darin bestärkt, regelmäßig Blut zu spenden.“ Mittlerweile hat Weber über 70 Mal gespendet.

Hotelzimmer in der 29. Etage

Los ging es für ihn und seine Lebensgefährtin Katharina Lindner am Flughafen Tegel in Berlin – wo das Paar prompt ausgebremst wurde. „Wegen eines technischen Defekts ist unser Flugzeug mit zwei Stunden Verspätung gestartet“, erzählt der 62-Jährige. Endlich in New York angekommen, brachte ein Taxi das Paar ins Hotel. „Die Fahrt hat auch noch mal gut zwei Stunden gedauert, weil die Straßen so verstopft waren.“

Im Hotel angekommen, wurden beide dann aber für die Strapazen der Hinreise entschädigt. „Unser Zimmer war in der 29. Etage, direkt am Times Square – wir konnten vom Fenster aus den Broadway sehen“, schwärmt Weber. Hoch hinaus ging es für die Brücker dann auch noch mal, als sie das Empire State Building besichtigt haben. Der Wolkenkratzer misst bis zur Antenne 443 Meter. „Wir hatten eine gute Sicht. Die Stadt von oben zu sehen war fantastisch.“

New York von oben: Auch das Empire State Building hat Dietmar Weber besichtigt. Quelle: privat

Er und seine Lebensgefährtin haben sich im Vorfeld einige Gedanken gemacht, was sie in der Kürze der Zeit alles unternehmen wollen. Sie haben sich eine Ausstellung im „Museum of Modern Art“ angesehen, haben die Gedenkstätte für Beatles-Sänger John Lennon im Central Park besichtigt und den riesigen Weihnachtsbaum vorm Rockefeller Center bestaunt. Auch den sogenannten „Ground Zero“, das Gelände des bei den Terroranschlägen am 11. September 2001 zerstörten World Trade Centers in New York, haben sich Dietmar Weber und Katharina Lindner angesehen. „Wir sind viel gelaufen“, sagt Weber und lacht.

Zur Reise-Vorbereitung hat auch gehört, die Englischkenntnisse aufzufrischen. Ein Übersetzungsprogramm auf dem Handy half zusätzlich bei der Verständigung. „New York ist eine volle Stadt, die abends noch voller wird“, resümiert Weber. Für ihn und seine Lebensgefährtin war es die erste Reise nach Amerika. Bisherige Urlaube haben das Paar nach Afrika oder Ägypten geführt.

Blutspende heute in Brück

Am heutigen Mittwoch kann von 16.30 bis 19.30 Uhr in Brück Blut gespendet werden. Die Mitarbeiter des Roten Kreuzes sind in der Grundschule, Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße 1, zu finden.

Der ausgefallene Blutspendetermin von Treuenbrietzen wird am Donnerstag nachgeholt. Dann kann im Bürgerhaus „Alte Feuerwehr“, Breite Straße 71, von 15 bis 19 Uhr gespendet werden.

Der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost verlost auch in diesem Jahr wieder eine Reise.

Diesmal können Spender eine siebentägige Kreuzfahrt für zwei Personen zu den Kanarischen Inseln gewinnen.

Teilnehmen kann jeder, der seine Spende zwischen dem 2. Januar und 31. März bei einem der Termine in Berlin und Brandenburg leistet.

Dafür gibt der Blutspender am Tag seiner Spende ein Teilnahme-Los vollständig ausgefüllt und unterschrieben beim Team des Roten Kreuzes ab.

Als Erinnerung hat Dietmar Weber ein paar kleinere Souvenirs mit nach Brück gebracht – und viele Fotos. „Nun haben wir es mal gesehen und es war auch sehr schön – aber ich war auch leicht erschlagen von der Größe der Stadt“, gibt der 62-Jährige zu.

Von Josephine Mühln

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