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Potsdam-Mittelmark Das „Festival für Freunde“ lockt nach Dahnsdorf
Lokales Potsdam-Mittelmark Das „Festival für Freunde“ lockt nach Dahnsdorf
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15:00 02.08.2016
Szene aus dem Vorjahr: Auch 2016 wartet wieder ein vollgepacktes Programm auf die Besucher des Festivals. Quelle: stefan specht
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Dahnsdorf

Derzeit laufen die letzten Vorbereitungen für die Kunstveranstaltung. Die ehemaligen Ställe im Dahnsdorfer Hof werden noch einmal ausgefegt, einige Räume für Ausstellungen abgedunkelt, Licht- und Tontechnik installiert. Von Donnerstag an bis Sonntag findet auf dem ehemaligen Rittergut im Herzen Dahnsdorfs das „Festival für Freunde“ statt.

Zahlreiche Künstler aus dem Fläming, dem Land Brandenburg und ganz Deutschland haben sich angemeldet. Ihr Repertoire reicht von Ausstellungen und Installationen über Lesungen und Führungen bis zu Livemusik und Performances. Das Beste daran: Der Eintritt für Besucher ist frei. Den Auftakt geben junge Hiphop-Tänzer von der Tanzschule Mierisch.

Hauptorganisatorin Marie Golüke hatte vor Jahren die Idee, ihre befreundeten Künstler für ein Wochenende in ihren Heimatort Dahnsdorf einzuladen. Daher der Name „Festival für Freunde“. „Da wir im ganzen Land verstreut sind, war das eine gute Gelegenheit, Zeit miteinander zu verbringen. Außerdem konnte jeder zeigen, woran er aktuell arbeitet“, sagt die Schauspielerin.

Rasch entwickelte sich das Festival. Zuletzt kamen immer mehr Künstler aus dem Hohen Fläming dazu. Denen will der organisierende Verein eine Möglichkeit bieten, vor Publikum aufzutreten und Festivalatmosphäre zu spüren. Positiver Nebeneffekt für die Veranstalter: Lokale Künstler ziehen auch immer Besucher aus der Region mit. Und darauf kommt es Marie Golüke und ihrem Team an: „Wir wollen nicht mehr für uns selbst performen, freuen uns darum über jeden Gast“, sagt die Dahnsdorferin.

Erwachsener geworden ist auch die Verpflegung auf dem Hof. Gab es früher nur selbst Gekochtes für die Künstler, so wird dieses Jahr ein Imbisswagen dafür sorgen, dass auch Besucher nicht hungern müssen. Eine Künstlerin aus Potsdam verkauft nebenan selbst entworfene Taschen.

Das vollständige Programm

Donnerstag

18 Uhr: „Hip Hop Teens“ der Tanzschule Mierisch
18.05 Uhr: Eröffnung
18.15 Uhr: Fläming-Ensemble–Konzert
19.30 Uhr: Stefanie Jeschke – Wurstquartett und Rollmopsduo
20 Uhr: Heymbrecht–Konzert
21 Uhr: Marie Golüke – The Erotism
23 Uhr: Franz-Josef Schmitt (Science Songs)
23.30 Uhr: Stefan Ruthenfranz – Wer nichts wird, wird achtsam

Freitag

13 Uhr: Claudia Brandt – Reset
13.30 Uhr: artVelo – débrisVelo
14 Uhr: Jana Scherle – Non-Doing Die Kunst des Nichtstuns
16 Uhr: Sylvia Barth – Die Liebe zu den drei Orangen
17 Uhr: Tim Kehrwieder & Richard Hollmann – Seehofer und Merkel am Stammtisch
17.30 Uhr: Eva Maurischat – Das Tal in deinen Augen
19.30 Uhr: Kinbom & Kessner – Lieder von Liebe und Krieg
21 Uhr: Roland Walter und Mela – Space between Skin and Earth
22 Uhr: RegieAlsFaktor – Die Schlacht
23.30 Uhr: Justus Fuesers – Kontrapunkte im Zwischenraum

Samstag

13 Uhr: M. Frenzel – Körperabdrücke
13 Uhr: Katarzyna Guzowska – A meeting with you and Dahnsdorf and me in between
15 Uhr: Franz Josef Schmitt & Gäste – Die kleinen Wissenschaftler und der Zauberer
16 Uhr: Andrea Krohn – Look closer until you touch it
17 Uhr: Chris Möller und Thibault Schiemann – Unlesung: Man soll kreativ sein
18 Uhr: Matthias Vernaldi – Tänzerische Inklusion
20 Uhr: Die Sogenannte Anarchistische Musikwirtschaft
22 Uhr: Albita Por Favor & Cokibueni, Daniel Staccato

Sonntag

14 Uhr: Kurzfilmreihe mit Olga Guse, Jeremias Heppeler, Christian Slezak u.a.

Mehr Infos: www.festivalfuerfreunde.wordpress.com

Dass sich das Festival für Freunde positiv entwickelt hat, ist auch an anderer Stelle bemerkt worden. So gab es in diesem Jahr Zuwendungen vom Land Brandenburg und dem Landkreis Potsdam-Mittelmark.

Möglich gemacht hat das eine Kooperation mit dem Verein „Kulturfeste Land Brandenburg“. Auf deren Pressekonferenz im Februar dieses Jahres war das Festival vorgestellt worden. „So etwas setzt einige Hebel in Bewegung“, berichtet Marie Golüke. Die Gelder sorgten zusammen mit einer erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne – einem Spendenaufruf im Internet – dafür, dass der Festivalverein dieses Jahr eigene Technik anschaffen konnte. So musste nicht mehr die komplette Licht- und Tontechnik ausgeliehen werden.

Das schont die Festivalkasse. Wenn alles nach Plan läuft, soll jedes Jahr ein bisschen Technik dazu kommen. „Wenn die Ausleihgebühr dann irgendwann wegfällt, wir gleichzeitig mehr zahlende Mitglieder im Verein haben, könnte sich das Festival in ein paar Jahren sogar selbst tragen“, so Marie Golüke. Doch dieses Ziel ist momentan noch in weiter Ferne.

Zuerst steht die vierte Auflage an. Und da muss die Hauptorganisatorin nicht nur alle Fäden in der Hand behalten, sondern sich auch noch auf ihren großen Auftritt vorbereiten.

Am Freitagabend wird sie ihr erstes eigenes abendfüllendes Programm aufführen. Dabei geht es um die Definition von Erotik. „Ich bin gespannt, wie es ankommt“, so Marie Golüke.

Von Stefan Specht

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