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Potsdam-Mittelmark Das Kolosseum wird eine Raub der Flammen
Lokales Potsdam-Mittelmark Das Kolosseum wird eine Raub der Flammen
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16:55 18.03.2018
Bis zu acht Stunden am Tag arbeitet der Trechwitzer Freizeit- und Jugendverein am Kolosseum fürs Osterfeuer. Quelle: Foto: C. Lummert
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Trechwitz

Der Trechwitzer Freizeit- und Jugendverein trotzt dem eisigen Wind, arbeitet zwischen Schneeresten eifrig am Osterfeuer. Mütze, Handschuhe und lange Unterhosen gehören zur Grundausstattung, denn die 20 Mitglieder des Bautrupps schichten täglich bis zu acht Stunden Baumstämme auf.

Auf einer 16 mal fünf Meter großen Grundfläche türmt sich schon jetzt ein etwa fünf Meter hohes Gebilde auf, das zum römischen Kolosseum werden soll. „Natürlich nur ein halbes, denn sonst könnten unsere Besucher am Ostersamstag unser kleines Schauspiel, das unter dem Motto Brot und Spiele steht, nicht genießen“, erklärt Sebastian Gaidecka. „Ein paar Gladiatorenkämpfe wird es sicher geben“, verspricht der Vereinsvorsitzende Steven Gaidecka. Nur nach einem echten Löwen für den letzten Nervenkitzel werden die Trechwitzer wohl hoffentlich vergebens suchen. „Im Notfall weichen wir auf Kostüme aus“, sagte Sebastian Gaidecka. An die Kinder im Publikum wird natürlich gedacht: Hunderte Eier liegen bereit.

Die Idee zum antiken Spektakel entwickeln die Mitglieder des Freizeit- und Jugendvereins . In den sozialen Medien haben sie zwar eine Umfrage gestartet. „Es waren einige gute Ideen dabei“, heißt es. So sollte ein überdimensionalen R2D2, bekannt aus den Star Wars Filmen, in Flammen aufgehen. Ein Fußball-Enthusiast wollte mit dem Abbrennen eines Stadions den Fußball-Gott für eine erfolgreiche Titelverteidigung bei der WM gnädig stimmen. „Wir müssen aber immer ein Auge auf die mögliche Umsetzung haben und so sind wir beim Kolosseum gelandet“, erklärt Steven Gaidecka. Ende Januar startete das Projekt mit Fahrten in den Wald. Trechwitzer Waldbesitzer erlauben den Vereinsmitgliedern, totholz zusammenzutragen.

In den fünf Wochenenden vor Ostern wird dann auf dem Festplatz richtig angepackt. Unterstützung mit technischem Gerät kommt von Bauer Timo Wessels und die Frauen des 36 Mitglieder zählenden Vereins kümmern sich um die Verpflegung.

Die ganze harte Arbeit ist keineswegs nur Anstrengung. „Für uns ist das fertige Produkt eigentlich nur eine schöne Nebensache“, erklärt Sebastian Gaidecka. Wichtiger ist das Zusammensein, die aktive Pflege des Vereinslebens.Sie machen ansonsten Ausflüge, kegeln beim sommerlichen Sportfest den Dorfmeister aus, hoffen jeden Herbst auf den Pokal für den größten Kürbis im Ort und treffen sich im Winter zu Skat- und Rommé-Abenden.

Von Christine Lummert

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