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Potsdam-Mittelmark Das erste Mal als Standesbeamtin
Lokales Potsdam-Mittelmark Das erste Mal als Standesbeamtin
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00:17 12.04.2017
Andrea Bimberg. Quelle: Andreas Koska
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Brück

Nur zwei Tage nach ihrer Ernennung zur Standesbeamtin saß Andrea Bimberg zum ersten Mal hinter dem weißen Tisch im Trauzimmer des Amtes Brück und traute ein junges Paar. Dabei war nicht ersichtlich, wer aufgeregter war – die Brautleute oder die 35-Jährige aus Freienthal.

Andrea Bimberg ist gelernte Verwaltungsfachangestellte und hat ihre Ausbildung von 1998 bis 2001 in der Amtsverwaltung absolviert. Fortan war sie für die Grundstücke und Liegenschaften im Amt Brück zuständig. Währenddessen absolvierte die junge Frau ein Abendstudium zur Diplomverwaltungsbetriebswirtin an der Fachhochschule Brandenburg.

Fortbildung in Hessen war nötig

Heirat und die Geburt ihrer beiden Kinder – eine Tochter wird in diesem Jahr eingeschult – waren für sie privat wichtige Einschnitte im Leben. Die Arbeit der Standesbeamtin hat sie schon länger fasziniert und als sie die Ausschreibung las, beschloss sie, sich zu bewerben und vorher noch fortzubilden. Anfang des Jahres nahm sie an den ersten Seminaren bei der Akademie für Personenstandswesen in Bad Salzschlirf (Hessen) teil. „Wir hatten Glück, dass Andrea Bimberg sofort mit der Ausbildung beginnen konnte“, freut sich der amtierende Amtsdirektor Lars Nissen. Denn auf die Ausschreibung gab es neben Bimberg nur zwei weitere Interessentinnen, von denen eine abgesprungen ist und die andere erst im Juli hätte beginnen können.

Bis Mitte 2016 gab es im Amt Brück drei bestellte Standesbeamte – einer von ihnen war Christian Großmann. Da der damalige Amtsdirektor aber aus dem Amt ausgeschieden ist und die etatmäßige Standesbeamtin längerfristig erkrankt ist, blieb nur noch die Leiterin des Fachbereiches Bau und Ordnung, Marion Jahn, als Nachfolgerin übrig. Sie war es auch, die hörbar aufgeatmet hat, als Andreas Bimberg bestellt war. Denn auf Grund von Arbeitsüberlastung und den vielen zusätzlichen Aufgaben, die Jahn übernehmen musste, war Entlastung dringend erforderlich.

Mehr als nur Trauungen

Im Vorjahr wurden in Brück 30 Ehen und eine Lebenspartnerschaft geschlossen, damit etwa 25 Prozent weniger als noch im Jahr zuvor. Mehr war wohl nicht möglich. „Es liegen schon einige Anmeldungen vor“, berichtet Andrea Bimberg, die sich schon darauf freut, die Paare in den Ehehafen zu begleiten. Dabei gehört zu ihren Aufgaben noch viel mehr als nur die Trauungen. Sie muss zum Beispiel auch sogenannte Ehefähigkeitszeugnisse ausstellen, Geburten und Sterbefälle beurkunden, Vaterschaftsanerkennungen bearbeiten und Namensänderungen feststellen. Weiterhin ist sie für die Friedhofsverwaltung von zehn Friedhöfen im Amtsbereich Brück zuständig und organisiert in Zusammenarbeit mit Bestattungsunternehmen und engagierten Bürgern vor Ort anstehende Beerdigungen.

Von Andreas Koska

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