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Der Fläming soll zur Marke werden

Tourismusverband setzt auf professionelle Werbung Der Fläming soll zur Marke werden

Als Tourismus-Marke mit Wiederkennungswert etabliert werden soll jetzt die Fläming-Region. Dazu will der Tourismusverband Fläming (TVF) mit professioneller Hilfe vor allem in der Metropole Berlin werben. Zudem sind Anbieter touristischer Dienstleister eingebunden – unter anderem durch eine Umfrage.

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Der Fläming lässt sich touristisch auch per Kutsche erkunden.

Quelle: MAZ

Beelitz. „Es ist uns wichtig zu erfahren, was Sie über die Reiseregion Fläming denken, was Sie mit ihr verbinden, welche Potenziale Sie für den Tourismus in unserer Region sehen“, schrieb Daniel Sebastian Menzel, der neue TVF-Geschäftsführer, an die Teilnehmer.

Er will den Verband neu ausrichten. „Der Fläming soll bei den Berlinern ein Gesicht bekommen, man muss ein Podium schaffen, um Berliner zu erreichen und endlich das Bekenntnis zu Berlin als Quellmarkt abgeben“, sagte Menzel jetzt bei der TVF-Mitgliederversammlung in Beelitz. Dazu zählt er die „Emotionalisierung der Kommunikation“. Dies könne nur über Menschen aus der Region funktionieren. „Wir müssen Geschichten erzählen, Menschen sind neugierig auf andere Menschen“, so der Geschäftsführer.

Eine weitere Säule sei die Kommunikation im Verband selbst. „Die Mitglieder müssen bei allen Entscheidungen mitgenommen werden. Wir wollen dazu den Weg ebnen und Türöffner sein“, so Menzel. Anbieter touristischer Dienstleistungen aus der Region sieht er als Kunden und Partner. Mit Spannung erwartet werden nun die Ergebnisse der Umfrage, die derzeit ausgewertet wird.

Um die neuen Ziele zu erreichen, wurde jetzt eine Berliner Presseagentur eingeschaltet. Sie soll inhaltliche Werte publizieren. Dabei werde mit Reisejournalisten zusammengearbeitet. Publikationen in Zeitschriften und Zeitungen sollen neugierig machen. Im Internet könne diese Werbung dann vertieft werden. „Eine neue Website des TVF soll dabei helfen“, kündigte Menzel an.

Sein Vorstellungen stießen auf Interesse und Zustimmung bei den Teilnehmern der allerdings nur mager besuchten Mitgliederversammlung. Der Verband will dieses Jahr noch zwei „Markenkonferenzen“ abhalten, bei denen über Zwischenergebnisse informiert und gemeinsam mit den Akteuren die Richtung für die Regionen-Marke abgestimmt werde.

Für Marketing und Werbung hat der Geschäftsführer im Wirtschaftsplan für dieses Jahr rund 80.000 Euro eingeplant. Dabei sahen die Bilanzen schon schlechter aus. In 2012 – dem Jahr des Deutschen Wandertages im Fläming – schloss der TVF mit einem Defizit von knapp 70.000 Euro ab. Das sei vor allem den hohen temporären Personalkosten geschuldet gewesen. Schon im Jahr darauf gab es wieder einen kleinen Überschuss, der 2014 sogar auf etwa 50.000 Euro steigen könnte. „Das ist eine solide Grundlage“, sagte Daniel Sebastian Menzel.

Von Andreas Koska

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